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Dienstag, 3. März 2009

Out of Order

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Seit meiner OP im letzten Jahr war es ja schon recht ruhig hier im Blog. Schande auf mein Haupt, ich gebe es zu. Eine schlimme Vernachlässigung.
Aber leider ging es auch in der Zeit nach der OP recht turbulent im Hause Schaukelpferd zu und auch dieses Jahr fing nicht gerade mit großem Glück an. Immerhin geht es Corah nun wieder gut, sie wurde operiert! Nun kann sie ihren Lebensabend tumorfrei verbringen.

Aber auch sonst besteht das Leben aus Veränderungen und in meinem Leben wird sich sehr viel verändern. Seit Jänner besuche ich den Vorbereitungslehrgang zur Meisterprüfung Konditoren und steuere meinem Prüfungstermin im Mai entgegen. Auch deshalb war es seit meinem letzten Beitrag im Jänner schon wieder so still hier. Außerdem steht ein Umzug bevor und deshalb wird dem Internet bald der Saft abgedreht - auf unbestimmte Zeit.

Ich will mich schon jetzt verabschieden und allen Lesern ein großes Danke aussprechen. Danke für die netten Kommentare, für das Interesse, für die Glückwünsche, Beileidsbekundungen, usw. Danke für die lieben Mails. Einfach generell: Danke für die schöne Zeit!

Auf Wiedersehen (und Wiederlesen) - ganz bestimmt! :-)

schaukelpferd aka Nicole


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Dienstag, 6. Januar 2009

Cake of Kings aus dem Brotbackautomaten

Überraschenderweise waren die Sternsinger schon am Sonntag vor unserer Tür, so waren wir heute sozusagen "ungestört" und haben den Nachmittag zusammen mit den Schaukelpferd-Schwiegereltern verbracht - unseren jährlichen Segen schon wohlwissend auf unserem Türstock.
Leider geht das Glück seit ein paar Tagen aber nicht bei uns ein und aus, denn gestern haben wir den gesamten Nachmittag beim Tierarzt (bzw. beim Tierarzt, in der Uniklinik und wieder beim Tierarzt) verbracht. Unserem Hund, Corah, geht es schon seit einiger Zeit etwas schlechter und macht uns mit dem Fressen immer wieder Sorgen. Seit zwei Tagen hatte sie nun schon die Futteraufnahme komplett verweigert und so lag sie gestern, wie wir Mittags heimgekommen sind, völlig entkräftet auf dem Boden und wollte im ersten Moment gar nicht aufstehen. Da haben wir nicht mehr lange gefackelt und haben den Hund geschnappt (Herr Schaukelpferd musste sie tragen) und sind zum Tierarzt gedüst.
Dieser hat erstmal hohes Fieber und Tastschmerzen am Bauch festgestellt, also wurden wir gleich mal an die Uniklinik zum Ultraschall überwiesen.
Dort dann die Hiobsbotschaft: leider ein böser Tumor an der Milz, sehr groß, Kindskopfgroß. Nach eingehender Beratung der verschiedenen Möglichkeiten sind wir, mit dem Befund in der Hand, zurück zu unserem Tierarzt gefahren.

Im Moment bekommt sie nun Infusionen, fiebersenkende Medikamente, etwas gegen den Durchfall und "Hundediätbrei" für den Magen, um zumindest die Symptome in den Griff zu bekommen. Danach schauen wir zusammen mit dem Tierarzt weiter, hoffen wir aufs Beste. Zumindest dürfte es ihr ohne Fieber nun schon wieder besser gehen und sie nimmt am Leben rundherum wieder teil!

Nach dem doch recht anstrengenden Tag wollte ich heute zwar doch einen Dreikönigskuchen backen, aber mit wenig Aufwand. Gut das ich den Brotbackautomaten hier "rumstehen" habe, nach ein paar Modifikationen am Rezept hat er heute Mittag brav den Teig geknetet und danach musste nur noch der Backofen den Rest erledigen. Sehr empfehlenswert!

Hier in Österreich gibt es eigentlich keine flächendeckende Tradition einen Dreikönigskuchen zu backen, jedenfalls wäre mir noch keine begegnet und auch meine Oma meint es so - und Omas haben doch immer recht. Also habe ich mich einfach mal wieder "über den Kanal" bedient und einen britischen Cake of Kings gebacken. In diesem wird eine Bohne eingebacken und wer diese findet ist Bean king for a day. In unserem Fall eher Pea king, in Ermangelung von Trockenbohnen habe ich einfach eine getrocknete Kichererbse genommen.
Unsere Erbse wurde nicht gefunden, also widme ich sie nun unserem Hund - Corah ist unser Pea King!
Vielleicht hilft es ja ein bisschen.

Corah

Ich hoffe ihr habt alle einen angenehmen Dreikönigstag verlebt, mit vielen Königen, aber ohne Hiobsbotschaften.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Cake Of Kings aus dem Brotbackautomaten
Kategorien: Weihnachten, Feiertage, Kuchen, Brotbackautomat
Menge: 1 Kuchen

Cake of Kings

Zutaten

H TROCKENFRÜCHTE-MISCHUNG
45Gramm Aranzini
40Gramm Zitronat
70Gramm Korinthen
30Gramm Goldrosinen
50Gramm Piniennüsse
50Gramm Kandierte Kirschen
   Über Nacht mit
5Essl. Brandy
   Marinieren lassen
H TEIG
550Gramm Glattes Mehl
1Pack. Trockengerm
1Teel. Salz
150ml Milch
100Gramm Butter, zimmerwarm
100Gramm Zucker
1  Zitrone , Schale abgerieben
2  Orangen , Schale abgerieben
4  Eier
H BEAN KING-GLÜCKSBRINGER
1  Getrocknete Bohne
   In Butterbrotpapier eingewickelt
H KRUSTE
195Gramm Mischung aus kandierten Kirschen,
   -- Aranzinistreifen und Piniennüssen
4Essl. Hagelzucker
1  Eigelb , verquirlt mit
1Essl. Milch
   Heiße Marillenmarmelade zum Abglänzen

Quelle

 Erfasst *RK* 06.01.2009 von
 Nicole McKenzie

Zubereitung

Alle Zutaten, inklusive der Trockenfrüchtemischung, nach Angaben des Herstellers in den Brotbackautomaten füllen und das Programm "Teig" auswählen. Nach Ablauf des Programms den Teig noch für weitere 60 Minuten in der Maschine gehen lassen. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, kurz durchkneten und zu einer dicken Wurst wirken. In eine Kranzkuchenform oder Springform (für ein Loch in der Mitte einfach etwas Alufolie zu einer Säule formen und in die Mitte des Teigkranzes stecken) legen. Die eingewickelte Bohne tief in den Teig stecken und das Loch wieder zumachen. An einem warmen Ort nochmals für 60 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Den Oberfläche mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und mit der Früchte-Nuss-Mischung und dem Hagelzucker dekorieren.

Im Ofen, bei 170°C, für ca. 50 Minuten backen - Stäbchenprobe machen! Aus dem Ofen geben und auf einem Abkühlgitter ca. 10 Minuten stehen lassen, danach den Kranz aus der Form nehmen und noch heiß mit der Marillenmarmelade bestreichen. Vor dem Servieren vollständig abkühlen lassen.

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Samstag, 3. Januar 2009

Christmas Morning Bread

Wie Sie ja schon hier verraten hat, hat mir mein Herr Schaukelpferd zu Weihachten ganz überraschend endlich einen Brotbackautomaten geschenkt (nach zwei Jahren gründlich gestreuter Hinweise, Andeutungen und Beschwerden).
Aber nach unserem Truthahn-Festgelage mit einem Großteil der engeren Familie und australischem Freund UND zwei Tagen vorangegangenem Koch- und Backmarathon, fühlte ich mich nicht mehr in der Lage auch nur den Karton zu öffnen (wobei der Reiz schon groß war). Umso größer die Freude am 25. nach einem gemütlichen Brunch, als endlich der Karton geöffnet wurde und das "Baby" Einzug in der Küche halten durfte.
Natürlich musste gleich "gebacken" werden oder eigentlich nur abgewogen, den Rest hat der brave Automat erledigt. Und zum Glück habe ich durch meine süßen Backexzesse immer genug Zutaten vorrätig (entgegen meiner süßen Erfahrung ist das Brotbackthema ein völlig neues Gebiet für mich - bis auf ein Rosenwasserbrot, mit welchem man Menschen hätte steinigen können und dem Waldviertler Bierbrot, welches schon eindeutig besser gelungen ist) und mit einem Rezept von Good Food liebäugle ich auch schon seit längerer Zeit. Es war geradezu perfekt für den Brotbackautomaten geeignet! Lediglich die Zuckermenge musste für uns reduziert werden - nun passt es auch hervorragend zu Käse und vor allem als Truthahnsandwich macht es eine ausgezeichnete Figur.

Inzwischen hat das Brot schon gute fünf mal den Backautomaten verlassen und zwei andere Sorten (davon ein anderes Mal mehr) wurden auch schon ausprobiert. Durch die Feiertage hatten wir sowieso einen recht hohen Brotverbrauch und so musste der Brotbackautomat ein bis zwei mal täglich einspringen. So auch zu Sylvester, wo er gleich mal die Beilage zu meinem Chili con Carne und auch zum Raclette-Essen fabrizieren durfte.

Hier also nun das erste und für wirklich gut befundene Rezept aus unserem neuen Brotbackautomaten:



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Christmas Morning Bread
Kategorien: Brot, Backen, Brotbackautomat, Weihnachten
Menge: 1 Laib

Christmas Morning Bread

Zutaten

450Gramm Glattes Mehl
3/4Teel. Salz
2Teel. Zimt gemahlen
45Gramm Heller Muscovado Zucker
   (ersatzweise auch Rohrzucker)
1Pack. Trockengerm á 7 g
200ml Vollmilch
50Gramm Butter
2  Eier
50Gramm Walnüsse, mit der Hand grob zerkleinert
85Gramm Korinthen

Quelle

 abgewandelt nach BBC-Good Food
 Erfasst *RK* 03.01.2009 von
 Nicole McKenzie

Zubereitung

Alle Zutaten nach Herstellerangabe in den Behälter des Backautomaten füllen.

Programm: normal Bräunung: mittel

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Donnerstag, 25. Dezember 2008

Merry Christmas!

Merry Christmas 2008

Ich hoffe ihr hattet alle ein schönes Weihnachtsfest und einen schönen Christmas Day - wie auch sonst noch schöne Feiertage!

Ich weiß dieses Jahr Weihnachten mehr als sonst zu schätzen, da es lange im Hause Schaukelpferd so ausgesehen hat als ob Weihnachten ausfällt. Nach einem niederschmetternden Zwischenfall (daher auch mal wieder die lange Stille hier im Blog) in unserer kleinen Familie ist die Entscheidung Weihnachten doch noch zu feiern recht kurzfristig gefallen (Montag mittags) und die letzen zwei Tage erwiesen sich als Tage voller Arbeit und Erledigungen.
Heute bin ich zwar sehr müde und erledigt, kann aber sagen das es eines der schönsten Weihnachtsfeste war - vor allem im Rückblick auf die letzten Wochen.

So hoffe ich, auch ihr konntet das Fest im Kreise eurer Familie und Lieben genießen.

Hier ein kleiner Vorgeschmack auf unseren Bio-Weihnachtstruthahn (mit Füllung 11,5 kg und gerade noch "klein" genug für einen, eh schon großen, Haushaltsofen), abgeholt am Montag Nachmittag von einer Straußenfarm im Waldviertel - er war wunderbar!

Bio-Weihnachtstruthahn

Frohe Weihnachten, Merry Christmas,...

Schaukelpferd


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Mittwoch, 8. Oktober 2008

Ach du lieber Kürbis!

Nachdem am Donnerstag eine ganz liebe Arbeitskollegin von früher vorbeikommt, wollte ich mal wieder was backen. Geplant sind Muffins und Kekse zum Kaffee. Und weil Herr Schaukelpferd letzte Woche mit seinen Freunden auf Kürbisfang war und wir noch immer zwei stattliche Exemplare zuhause stehen haben, sollten es Kürbiskekse werden.
Rezept dafür hab ich keines gefunden, sollten sie doch zum Ausrollen und Ausstechen sein und keine Cookies. Schwerer gesagt als getan. Also habe ich mir ein Rezept als Grundlage genommen und drauf los gemischt.
Der Teig selbst hat mich am Ende dann doch mehr an Brotteig erinnert, beim Ausrollen musste man auch aufpassen das er nicht wieder zusammenschnurrt aber zumindest geschmacklich sind sie schon ganz gut geworden – wer Scones mag (diesen ähneln sie sehr in der Struktur), der mag auch diese Kürbis“kekse“. Schön finde ich auch die leicht gelbe Farbe, welche der Kürbis den Keksen verliehen hat und man kann ebenfalls gut die Fäden des Fruchtfleisches in den Keksen sehen.
Um sie letztendlich optisch aufzuwerten (das gruselige Kürbisgesicht welche sie vor dem Backen mal hatten, ist bei den meisten leider nicht mehr zu sehen) habe ich dann noch dunkle Kuvertüre geschmolzen, mit einem Löffel über den Keksen Fäden gezogen und sie danach noch mit kleingehackten Kürbiskernen bestreut.

Nun habe ich aber die Vorstellung von mürben Keksen mit Kürbisgeschmack, also werde ich wohl in den nächsten Tagen wieder weiter experimentieren.




==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Kürbiskekse Versuchsreihe 0.1
Kategorien: Kekse, Kürbis, Backen
Menge: 40 Große Kekse

Kürbiskekse

Zutaten

560Gramm Glattes Mehl
120Gramm Butter
400Gramm Ofengebackenes Kürbispüree (ca. 1/2 mittelgroßer
   -- Speisekürbis)
1  Eigelb
4Essl. Brauner Zucker
1Teel. Salz
1Teel. Ger. Zimt
1/4Teel. Ger. Ingwer
1/4Teel. Ger. Muskatnuss
100Gramm Dunkle Kuvertüre
1klein. Stk. Butter
   Klein gehackte Kürbiskerne

Quelle

 Nicole McKenzie
 Erfasst *RK* 08.10.2008 von
 Nicole McKenzie

Zubereitung

Für das Kürbispüree, den Kürbis mit Schale in große Stücke schneiden und auf ein Backblech mit der Schale nach unten legen. Mit Etwas Olivenöl und Salz leicht würzen. Für ca. 20 Minuten im Ofen bei 200°C backen, zumindest bis der Kürbis schön weich ist. Mit einem Löffel das Fruchtfleisch von der Schale kratzen und in einem Sieb gut abtropfen und auskühlen lassen.

Für den Teig Mehl, Butter, Eigelb, Zucker, Salz, Zimt, Ingwer und Muskatnuss vermischen bis sich Brösel bilden, danach das Kürbispüree untermischen und zu einem elastischen Teig verkneten. Ausrollen und Formen ausstechen, bei 220°C ca. 5-10 Minuten goldbraun backen.

Kuvertüre schmelzen und über die fertigen Kekse mit einem Löffel oder einer Spritztüte Fäden ziehen und sofort mit den Kürbiskernen bestreuen.

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Freitag, 3. Oktober 2008

Sushi Fever

In den Blogs ist das Sushi-Fieber ausgebrochen! Hier wird fleißig gerollt und hier ist eine neue Sushi-Liebe entstanden.

Wir (Herr Schaukelpferd und ich) lieben Sushi schon sehr lange und gehen mindestens einmal im Monat zu unserem Lieblings-"Sushinesen" (Wortkreation nach einem besonders lustigen Sushiabend), meist sogar öfter. Eigentlich sogar so oft das, wenn wir zur Tür hereinkommen auch schon fast zeitgleich eine dampfende Schale Muschelsuppe auf dem Tisch steht. Hier fühlt man sich Willkommen! Auf diesen kleinen Brauch freuen wir uns schon jedes Mal, denn kein Sushiabend darf bei uns ohne diese Suppe starten und extra bestellen müssen wir sie schon lange nicht mehr.
Herr Schaukelpferd und ich gehen sogar so weit uns unsere eigenen Essstäbchen mitzunehmen, Mitbringsel von Freunden aus Vietnam.

Nur an die Sushiproduktion zuhause habe ich mich noch nie gewagt, aber schon seit längerer Zeit die feste Absicht im Hinterkopf. Anscheinend fast zeitgleich mit ihr.
Für´s erste habe ich mich an die Herstellung von Norimaki gewagt, ein Teil nur mit Gurke gefüllt und der andere Teil mit einer Mischung aus Gurke, Surimi, Avocado und einer Mayonnaise-Wasabi Paste.
Die ersten zwei Rollen sind katastrophal schief gegangen und sofort häppchenweise in meinem Mund verschwunden (geschmacklich war natürlich alles in Ordnung). Meine hohen Ansprüche, den perfekten Abschluss hinzubekommen, sind mir wahrscheinlich selbst im Weg gestanden.
Die nächsten Rollen gingen dann schon viel besser, auch wenn ich in puncto Festigkeit der Rollen noch einiges zu üben habe.
Zum Schluss wurde ich noch etwas übermütig und habe mich an California-Maki gewagt, besser gesagt eine Inside-Out-Rolle. Das Corpus Delicti wurde sofort fachgerecht im Mund entsorgt. Mehr sag ich dazu besser nicht mehr.

Fazit: Sushi für Zuhause schmeckt ebenfalls richtig lecker und wird sicher viel öfter gemacht/geprobt.
Für´s nächste Mal sind auch Nigiri Sushi (länglich-ovale Reisbällchen, welche mit den Zutaten belegt werden) geplant, diese stelle ich mir etwas leichter vor. Außerdem kommt dann auf jeden Fall auch frischer Fisch zum Einsatz (den geplanten und auch gekauften Räucherlachs habe ich leider einfach im Kühlschrank vergessen - wird aber bei einem Luxus-Wochenendfrühstück auf jeden Fall verbraucht).
Unter "Pleiten, Pech & Pannen" kann ich diese kleine japanische Exkursion nicht unbedingt verbuchen, eher unter "Übung macht den (Möchtegern-) Meister".



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Sushi Reis
Kategorien: Japan, Reis
Menge: 10 Rollen

Homemade Sushi

Zutaten

450Gramm Sushi-Reis
450ml Wasser
H MARINADE
45ml Reisessig
2Teel. Salz
4Teel. Zucker

Quelle

 Erfasst *RK* 03.10.2008 von
 Nicole McKenzie

Zubereitung

Den Reis so oft waschen, bis das Wasser klar ist. Abtropfen lassen und dann in einem Topf mit dem Wasser aufkochen lassen. Sobald der Reis zu kochen begonnen hat und sich die Wassermenge um ein Drittel reduziert den Herd abschalten. Den Topf abdecken und für 20 Minuten garen lassen - in dieser Zeit den Deckel nicht öffnen! Für die Reismarinade alle Zutaten in einen Topf geben und so lange aufkochen bis sich der Zucker aufgelöst hat. Anschließend auskühlen lassen. Den noch warmen Reis in eine Holz- oder Keramikschale geben und die Marinade darübergießen. Vorsichtig mit einem Holzlöffel unterrühren. Den Reis abkühlen lassen (am Besten mit Hilfe eines Fächers) und weiterverwenden.

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Dienstag, 30. September 2008

Schaukelpferd´s Good Morning Power Muesli

Wenn man mal länger Pause vom Bloggen (gewollt oder ungewollt sei dahingestellt) gemacht hat, ist es schwer wieder anzufangen/zurück zu finden. Eigentlich geht es gar nicht ums Wollen, sondern viel mehr darum den inneren Schweinehund zu überwinden.
So geht es mir nach meiner OP eigentlich in allen Lebenslagen, es ist schwer in die Öffentlichkeit zu gehen, es ist schwer meine Aufgaben in gewohnter Leichtigkeit zu erledigen und alle häuslichen Pflichten gehen sowieso nicht mehr so leicht von der Hand. Bis Ende Dezember zumindest bin ich ja Zuhause und sollte mehr als genug Zeit für alles haben - sollte.
Das einzige was mir im Moment leicht fällt ist das Kochen (vom Abwasch danach und dem Wegräumen wollen wir schon wieder nicht sprechen), auch wenn ich noch längst nicht all das gemacht habe was ich schon machen wollte, so mache ich zumindest immer mehr.
Ein Schritt zurück in die Wirklichkeit wird wohl auch ein Rehaprogramm sein, welches ich ab Mitte Oktober bis Anfang Dezember besuche. Denn ich muss zugeben, dass ich es nun gewohnt war arbeiten zu gehen und einen fixen Tagesablauf zu haben - an das Leben allein Zuhause, vor allem jetzt wo Herr Schaukelpferd auch wieder täglich unter Tags weg ist, ohne festen Tagesablauf kann ich mich nicht gewöhnen. Zuweilen fällt mir sogar die "Decke auf den Kopf".
Also habe ich nun beschlossen wieder viel öfters zu Bloggen, zusammen mit meinen Freundinnen wieder unseren Mädelsabend (mit viel Schokolade, Prosecco und jeder Menge Tratsch) zu reanimieren und generell, solange ich eben Zuhause bin, mehr zu unternehmen. Mal schaun wie weit ich komme.

Für den Anfang habe ich nun endlich mein Müsli zusammengemischt, die Vorratsdosen wieder aufgefüllt und für Astrid die Mischung auch aufgeschrieben. Bitte schön: mein Good Morning Power Muesli (die Kokosflocken sind optional und auf besonderen Wunsch von Herrn Schaukelpferd untergemischt - aber nicht unbedingt notwendig).
An den Fertigmischungen stören mich immer die unnötigen Zusatzstoffe wie Zucker, gehärtetes Pflanzenfett und was für Schweinerein man sonst noch finden kann. Wenn diese ganzen unnötigen Dinge mal nicht drinnen sind besteht ein Großteil der Packung meist nur aus Bröseln und Feinstaub. Brauch ich auch nicht - schmeckt auch nicht (da kann ich ja gleich Sägemehl kaufen - ist sicher günstiger).
Außerdem hat man dann noch die Qual der Wahl ob man ein Müsli ganz ohne Trockenfrüchte kauft oder mit. Ich für meinen Fall habe es schon sehr gerne fruchtig, allerdings besteht der Fruchtanteil sehr oft zu einem großen Teil aus Rosinen und die anderen angegebenen Früchte hat das Müsli nur im Vorbeigehen gesehen. Rosinen mag ich zwar, aber nicht immer, nicht so viel und vor allem nicht immer allein!
Also lieber selber mischen, da weiß ich dann genau was drinnen ist und wie gut die Qualität der einzelnen Bestandteile ist - ganz ohne Zucker und gehärtetes Pflanzenfett.

Ich habe zwar Bioprodukte verwendet, aber das ist nicht unbedingt notwendig. Leider heißt Bio ja noch nicht automatisch auch besser. Allerdings ist gerade im Biomarkt die Auswahl bei Getreide-, Körner- und auch Trockenfrüchteprodukten meist viel größer und ich muss nicht in ganz Wien die einzelnen Bestandteile zusammensuchen.

Durch die Kleie ist es empfehlenswert das Müsli schon einige Zeit im Voraus zusammen zu mischen, damit diese auch Zeit hat zu quellen. Meist erledige ich das schon am Abend und muss in der Früh das Müsli nur noch aus dem Kühlschrank nehmen wenn ich aufstehe, es etwas stehen lassen um Zimmertemperatur anzunehmen und kann danach in aller Ruhe frühstücken.
Nach einer anständigen Portion lässt sich der Tag auch mal ohne Mittagessen überstehen und hat trotzdem noch genug Energie für den Tag.



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Schaukelpferd´S Good Morning Power Muesli
Kategorien: Frühstück, Gesund, Schnell
Menge: 1 Rezept

Schaukelpferds Good Morning Power Muesli

Zutaten

500Gramm Bio Haferflocken (Großblatt)
500Gramm Bio Kamutflocken
125Gramm Bio braune Leinsamen, ganz
125Gramm Bio Kokoschips, ungesüßt
150Gramm Bio Dinkelkleie
250Gramm Bio Haselnüsse, grob gehackt
125Gramm Bio Datteln getrocknet, entkernt u. gehackt
125Gramm Bio Marillen getrocknet, ungeschwefelt

Quelle

 Nicole McKenzie
 Erfasst *RK* 30.09.2008 von
 Nicole McKenzie

Zubereitung

Alle Zutaten in einer großen Schüssel vermischen und in einem luftdichten Behälter aufbewahren. Vorrat reicht für ein bis zwei Monate (je nach dem wie häufig Müsli gegessen wird).

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Schaukelpferd - 7. Jan, 17:01

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