Dienstag, 18. Februar 2014

Ein kleiner Reminder...

Kitchen Stories ist seit Anfang 2014 umgezogen!

Kitchen Stories Moved to another House




Ihr findet mich nun unter:

www.kitchenstories.at


xoxo-Nikky



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Montag, 23. Dezember 2013

Nun ist es soweit: "KITCHEN STORIES" ist umgezogen !!

Nach einem viel zu turbulenten Advent, welcher auf ein noch turbulenteres Jahr 2013 folgte, habe ich mir nun selbst ein Weihnachtsgeschenk gemacht:


www.kitchenstories.at


Mein Blog "Kitchen Stories" ist nun endlich erwachsen geworden und umgezogen!

Zur Begrüßung gibt es auch gleich ein kleines Weihnachtsgeschenk:

Trinkschokolade am Stiel

Last Minute Geschenk 3

zum Rezept geht es hier entlang!

xoxo-Nikky



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Dienstag, 3. Dezember 2013

Alle Jahre wieder .... oder auch Boozy Christmas Cake !

Foodblogger-Advent-Badge



Christmas Cake 2


Dieses Jahr gibt es auch von den österreichischen Foodbloggern einen Adventkalender, das heißt jeden Tag bis zum 24. Dezember gibt es Rezepte für die Weihnachtszeit!
Heute darf ich mit meinem Boozy Christmas Cake das 3. Türchen sein, na dann wollen wir mal beginnen ;-)


Ich liebe Traditionen, vor allem zu Weihnachten! Und diese müssen nicht zwingend nur aus Österreich kommen, es kann auch schon mal etwas internationaler zugehen – in diesem Fall von über den Kanal.
Zu Weihnachten dürfen zwar die österreichischen Klassiker wie Christstollen, Linzer Augen, usw. auf keinen Fall fehlen, aber seit ein paar Jahren haben sich auch ein paar britische Lieblinge dazugesellt. Hier steht der Christmas Cake an erster Stelle. Diesen gibt es alle zwei Jahre zu Weihnachten, immer abwechselnd mit dem, ebenfalls britischen, Christmas Pudding.
Und nach über sieben Jahren kann man doch schon von Tradition sprechen!


Christmas Cake


Boozy Christmas Cake

{∅ 22 – 23 cm}

580 g Rosinen
230 g Korinthen
230 g Cranberries getrocknet
110 g Orangeat
110 g Dörrzwetschken
150 ml Single Malt Whisky


225 g Butter (Zimmertemperatur, die Idealtemperatur von Fett beim schaumig Rühren liegt bei ca. 20°C)
195 g Demerara Zucker
4 Eier (auch Zimmertemperatur; Eier sollten immer die gleiche Temperatur wie die Butter haben)
1 Orange, die Schale abreiben
1 Zitrone, ebenfalls die Schale abreiben

2 EL Orangenmarmelade
2 TL Vanilleextrakt

250 g Mehl, glatt – einmal durchsieben
½ TL Salz
2 TL Mixed Spice *
1 TL Zimt gemahlen
¼ TL Muskatnuss gemahlen

3-4 EL Whisky, zum Beträufeln
ca. 200 g Orangenmarmelade
500 g Marzipan
etwas Staubzucker
ca. 1 kg Rollfondant


Orangenmarmelade



1. Die Dörrzwetschken klein schneiden (sie sollten in etwa die gleiche Größe wie die Cranberries oder Rosinen haben) und mit den restlichen Trockenfrüchten in einer großen Schüssel vermischen. Mit dem Whisky übergießen, durchrühren und zugedeckt über Nacht ziehen lassen.

2. Jetzt müssen wir erst einmal die Backform „präparieren“: entweder nehmt ihr eine normale Springform (das funktioniert auch) oder eine eigene, runde und nahtlose Tortenform aus Aluminium (z.B. von PME; hier ist der Rand etwas höher als bei normalen deutschen Formen).
In beiden Fällen gehört die Form sowohl innen, als auch außen verkleidet:
innen nehmt ihr normales Backpapier und schneidet einen Kreis in der Größe eures Tortenformbodens aus sowie einen oder zwei lange Streifen für die Seitenwand (dieser sollte auf jeden Fall mindestens 4 cm breiter sein, als eure Form hoch ist).
Von dem Streifen nun eine Längskante 2 cm breit umfalten (das wird euer „Saum“) und diesen im Abstand von ca. 1 cm jeweils bis zum Falz einschneiden.

4. Nun buttert ihr eure Tortenform innen gut aus. Das ist jetzt unser „Kleber“ damit das Backpapier auch gut hält.
Jetzt den Backpapierstreifen am Innenrand anlegen, sodass der Falz genau auf der Kante am Boden verläuft, und das ganze gut andrücken.
An der Stelle wo sich die zwei Kanten vom Seitenstreifen überlappen noch einmal mit etwas Butter fixieren. Nun noch den Backpapierkreis in den Boden legen und auch gut festdrücken.

5. Auch außen gehört die Tortenform umhüllt. Dazu nehmt ihr schweres Packpapier (gibt es meist in Braun oder in Weiß, gebleicht), faltet es unbedingt doppelt und kleidet eure Tortenform damit außen ein. Auch das Packpapier soll mindestens 2 cm über den Rand der Tortenform hinausragen.
Ich stelle dafür meine Tortenform auf den doppelt gefalteten Bogen Packpapier und schneide einen sehr großen Kreis rundherum aus (ca. Durchmesser Tortenform + 15 cm). Zeichnet mit einem Bleistift den Boden der Form nach, danach könnt ihr mit einer Schere den Kreis bis zu dieser Linie mehrmals einschneiden. Dadurch lässt sich das Packpapier leichter um die Rundungen der Tortenform schlagen. Diese wieder in die Mitte des zugeschnittenen Papiers, auf den markierten Kreis, stellen und die Seitenteile, eins nach dem anderen, hochschlagen. Zum Schluss alles mit einem Küchengarn fixieren.

6. Wenn ihr das geschafft habt, könnt ihr den Ofen schon auf 150°C aufheizen und den Kuchenteig machen.

7. Hierzu die Butter mit dem Demerara Zucker schaumig rühren (das braucht etwas Geduld, hier auf keinen Fall hudeln). Wenn ihr das Gefühl habt, die Butter ist schaumig genug (unter 10 Minuten kann das aber gar nicht sein) könnt ihr die Orangen- und Zitronenschale unterrühren und dann werden auch schon die Eier, eines nach dem anderen, gründlich untergerührt.

TIPP: Am besten verquirlt ihr vorher schon alle Eier in einem extra Schüsselchen und lasst diese dann in mehreren, kleinen Portionen unter ständigem Rühren in die Buttermasse einfließen.
Auch hier nicht zu schnell vorgehen, sonst kann sich die Buttermasse nicht mit den Eiern verbinden (in der Fachsprache heißt dies dann „grellieren“ = Abtrennen des Fettes durch zu hohe oder zu kalte Flüssigkeitszugabe von z.B. Eiern, Wasser, Milch, etc. – u.a. deshalb sollte die Butter auch immer die gleich Temperatur wie die Eier haben).
Sollte es euch tatsächlich mal passieren, dass euch zu viel von den Eiern in die Butter geflutscht ist (kann schließlich jedem mal passieren) oder die Masse grelliert euch aus irgendeinem anderen Grund, dann gibt es einen guten Trick wie ihr sie trotzdem noch retten könnt:
Ihr gebt einfach 1 bis maximal 2 EL von dem bereits abgewogenen Mehl zu der Butter-Ei-Masse hinzu und lasst den Mixer weiterrühren bis das Mehl die Flüssigkeit, welche die Butter nicht aufnehmen konnte, gebunden hat. Danach macht wieder weiter als wäre nichts geschehen.


8. Wenn ihr alle Eier unter die Buttermasse gerührt habt, gebt noch die 2 EL Orangenmarmelade und die Vanille dazu und rührt das ganze nochmal kurz weiter bis sich alles gut vermischt hat.

9. Das Mehl mit den Gewürzen und dem Salz vermischen. Jetzt braucht ihr eine sehr große Schüssel (es müssen alle Zutaten hineinpassen und ihr braucht auch noch etwas Platz zum Verrühren). In diese gebt ihr die Butter-Zucker-Masse und dann werden die beschwipsten (= boozy) Früchte abwechselnd mit der Mehlmischung in die Butter-Zucker-Mischung eingerührt. Darauf achten, dass sich keine „Mehlnester“ mehr verbergen, aber auch nicht zu viel rühren.

10. Die fertige Masse nun nur noch vorsichtig in die vorbereitete Form füllen, glatt streichen und den Christmas Cake bei 150°C für 3 bis 3 ½ Stunden auf der mittleren Schiene backen – je nach Backrohr.

11. Nach 3 Stunden solltet ihr auf jeden Fall einmal nach eurem Christmas Cake schauen. Hier hat sich die Holzstäbchen-Garprobe bewährt: wenn ihr ein Holzstäbchen mittig in den Kuchen steckt und vorsichtig wieder raus zieht, sollte nichts mehr dran hängen bleiben.
Auch mit der Hand könnt ihr euren Kuchen austesten: legt eure flache Hand auf die Oberfläche und drückt euren Kuchen einmal vorsichtig. Fühlt er sich fest an ist alles OK, meint ihr er fühlt sich in der Mitte noch „schwammig“ an, dann gebt ihm auf jeden Fall noch die ½ Stunde. Letzten Endes ist das auch ein bisschen Gefühlssache.

12. Wenn der Christmas Cake fertig gebacken ist, nehmt die Form aus dem Backrohr und lasst den Cake (noch in der Form!) auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen. Erst danach dürft ihr den Kuchen auspacken und aus der Form lösen.

13. Und jetzt habt ihr es auch schon für die nächsten 2 bis 3 Wochen fast geschafft!
Wenn ihr den Christmas Cake ausgepackt habt, dreht ihn einmal um, sodass der Boden nach oben schaut und stecht diesen mit einem Stäbchen mehrmals ein. Danach beträufelt ihr ihn noch mit dem restlichen Whisky. Lasst ihn noch ein Weilchen so stehen, damit der Whisky auch gut einziehen kann.
Und jetzt darf euer Christmas Cake auch schon in einer Keksdose bis Weihnachten reifen!

14. Ein paar Tage vor Weihnachten könnt ihr euren Christmas Cake fertig machen (ganz Mutige, die vorher nie Zeit finden, machen den Christmas Cake auch erst am 24. Dezember fertig).

15. Zuerst „glättet“ ihr die Oberfläche von eurem Christmas Cake. Denn durch die Rosinen, Korinthen und dergleichen ist diese doch etwas „holprig“. Dazu einfach mit einem scharfen Messer alle Minihügel wegschneiden. Eventuelle Löcher könnt ihr auch mit kleinen Klecks Marzipan ausgleichen.
Oder ihr schneidet den Kuchen einfach gleich gerade und dreht ihn um, so dass die glatte Unterseite nun oben ist. Beide Varianten funktionieren.

16. Wenn das erledigt ist, die Orangenmarmelade in einem Topf erhitzen und einmal kurz aufkochen lassen, sie soll heiß und flüssig sein.
Solltet ihr nur Marmelade mit Schalen bekommen haben, könnt ihr diese jetzt durch ein Sieb passieren.
Den Christmas Cake oben und auf den Seiten mit der heißen Marmelade einstreichen.

17. Nun eure Arbeitsfläche mit gesiebtem Staubzucker bestreuen und das Marzipan ausrollen (nicht zu dünn, dann tut ihr euch leichter), über den Kuchen breiten und andrücken. Durch die Marmelade klebt euer Marzipan auch schön an.
Alles was zu viel ist, am Rand entlang mit einem scharfen Messer abschneiden.

18. Jetzt kommt auch schon der letzte Schritt: die Arbeitsfläche nochmals mit gesiebtem Staubzucker einstauben und den Rollfondant ausrollen (vorher schön weich kneten, dann geht’s leichter). Auch hier nicht zu dünn werden, ca. 3 mm sind durchaus OK, und wieder über den Kuchen breiten – am besten ihr nehmt hier eine große, flache Platte zur Hilfe, welche ihr unter den ausgerollten Rollfondant schiebt und diesen dann besser über den Kuchen heben könnt.
Leicht andrücken, glatt streichen und den Überschuss wieder am Rand entlang abschneiden.

Nun kommt der lustige Teil: dekoriert den Kuchen nach eurem Geschmack. Eine eher klassische Idee sind Ilex Blätter aus grünem Rollfondant und rote Beeren. Weiße Schneeflocken machen sich zusammen mit Silberelementen auch ganz gut. Lasst eurer weihnachtlichen Fantasie einfach freien Lauf!

Meine Christmas Cake Dekoration für dieses Jahr könnt ihr am 21. Dezember hier sehen.

Bis dahin eine frohe Weihnachtszeit und viel Erfolg bei eurer Weihnachtsbäckerei!



* INFO: „Mixed Spice“ ist eine britische Gewürzmischung, auch unter „Pudding Spice“ bekannt. Zimt ist in der Mischung sehr stark vertreten, ebenso Muskatnuss und Piment. In Wien (oder auch per Onlineshop) ist Bobby´s Foodstore eine gute Quelle.
Die Gewürzmischung selber machen ist auch eine Option:

1 EL Zimt gemahlen
1 EL Piment gemahlen
1 EL Muskatnuss gemahlen
2 TL Muskatblüte (Mazis) gemahlen
1 TL Nelkenpulver
1 TL Koriander gemahlen
1 TL Ingwerpulver gemahlen



Christmas Cake 10



Christmas Cake 9



Christmas Cake 8



Christmas Cake 7



Christmas Cake 6



Christmas Cake 5



Christmas Cake 4



Christmas Cake 3



Erster Advent 2013



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xoxo-Nikky



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Donnerstag, 28. November 2013

Die Zeit in der ich überall Zimt hinein tun könnte ... oder auch einfach: Cinnamon Raisin Bagels

Cinnamon Raisin Bagel 2



Immer, wenn es kalt wird, könnte ich überall (in wirklich ALLES, was ich mache) Zimt reintun. Und jedes Jahr im Winter muss ich mich aufs Neue zusammenreißen, damit eben nicht überall Zimt drinnen landet.
Es gab in der Vergangenheit sicher das ein oder andere Jahr, in welchem ich regelmäßige „Mitesser“ zum Verzweifeln gebracht habe. Denn da habe ich meiner Zimtvorliebe freien Lauf gelassen und in fast jedem Rezept mit Zimt experimentiert – ich gebe zu, das war eindeutig zu viel!

Aber jetzt freue ich mich schon wieder auf die Weihnachtsbäckerei - mit welcher ich traditionell erst ab dem 1. Advent beginne - denn da darf in viele Rezepte sowieso Zimt rein.

Um mich aber schon ein bisschen auf den weihnachtlichen Backexzess einzustimmen habe ich mich nun endlich an Bagels ran gewagt. Und nicht irgendwelche Bagels. Nein, es mussten schon meine absoluten Lieblingsbagels sein (Warum wohl? Natürlich weil Zimt drinnen ist!): Cinnamon Raisin Bagels!

Und glaubt mir, so viel Arbeit sind sie nicht. Halbiert auf keinen Fall die Teigmenge, es zahlt sich aus gleich 12 Bagels zu machen. Denn einen Teil friert ihr (fertig gebacken) ein – so habt ihr immer, wenn euch danach ist, frische Bagels zum Frühstück – und die andere Hälfte ist ruckzuck weggegessen.

Diesmal habe ich beim Formen der Bagels die „Strangmethode“ ausprobiert. Ich habe also jeweils eine Wurst aus den Teigstücken gewuzelt und diese dann um meine Hand gelegt, die Teigenden miteinander verschlungen und diese dann noch einmal leicht auf der Arbeitsfläche zusammengewuzelt.
Hierbei entstehen eher rustikaler aussehende Bagels. Ich finde sie eigentlich ganz hübsch so.

Eine andere Methode, bei welcher die Bagels eher einheitlich und wie gekauft aussehen, ist diese: aus den Teigstücken eine Kugel formen, diese ganz leicht flach drücken und mit einem Kochlöffelstiel (Holzkochlöffel) in die Mitte ein Loch stechen. Dieses dann mittels kreisender Bewegungen des Kochlöffels erweitern.

In den Weiten des Internets gibt es zu beiden Varianten genügend Anleitungen inkl. Fotos. Wie ihr es macht ist also ganz euch überlassen.


Germ


Cinnamon Raisin Bagel 6


Cinnamon Raisin Bagel 4


Cinnamon Raisin Bagel 3


Cinnamon Raisin Bagel



Rustikale Zimt Rosinen Bagels

{12 Stück}

530 ml Wasser, handwarm
5 EL Zucker
1 Würfel Germ (42 g)

4 TL Salz
1 kg glattes Mehl

1 EL feiner Kristallzucker
1 EL Zimt
100 g Rumrosinen (gut ausgedrückt)

1 weiter Topf mit Wasser
2 EL Zucker, für das Kochwasser
2 EL feine Polenta für das Backblech

1. Germ, mit dem Zucker im handwarmen Wasser mit einem Schneebesen auflösen und an einem warmen Ort kurz zur Seite stellen damit sie „aufwachen“ kann.

2. Mehl in eine große Schüssel sieben (ist euer Mixer stark genug für 1 kg Mehl, dann gleich in die Mixschüssel sieben) und das Salz reinmischen.
Jetzt sollte euer Germ-Wasser-Gemisch Blasen werfen, das ist ein gutes Zeichen. Tut sich noch gar nichts, dann gebt ihm etwas mehr Zeit.
Habt ihr schon lauter Blasen auf der Oberfläche könnt ihr eure aufgelöste Germ auch schon in die Mehlschüssel dazu schütten.

3. Nun könnt ihr entweder eurem Mixer die Arbeit überlassen und ihm zusehen wie er einen schönen, etwas festen, geschmeidigen Teig aus dem Ganzen knetet, oder ihr müsst nun selber Hand anlegen und kneten. In diesem Fall könnt ihr euch das Fitnessstudio für diesen Tag sparen.
Nicht erschrecken, der Teig ist ziemlich kompakt (so viele Zutaten sind ja auch nicht drinnen).
Sollte euch der Teig trotzdem viel zu trocken erscheinen, könnt ihr ein paar Spritzer Wasser zusätzlich dazu tun, aber nicht zu viel.

4. Jetzt die Rumrosinen (drückt sie leicht aus, so viel Flüssigkeit soll nicht dabei sein) mit dem Zucker und dem Zimt vermischen. Ihr habt jetzt eine etwas klebrige Rosinen/Zucker/Zimt-Masse. Perfekt! Diese wird jetzt unter den Teig geknetet. Der Teig wird sich etwas dagegen sträuben, aber nach ein paar Minuten ist alles gut untergeknetet; also nicht die Hoffnung verlieren.

5. Das Schlimmste liegt jetzt hinter euch (solltet ihr von Hand geknetet haben), denn nun muss der Teig erst einmal ruhen. Also einfach aus dem Teig eine Kugel formen und ab zurück in die (Holz-)Schüssel, mit einem leicht feuchten Geschirrtuch abdecken und an einen warmen Ort stellen. Hier sollte der Teig für gut 45 Minuten ruhen und dabei fast aufs Doppelte aufgehen.

6. Einen großen Topf Wasser mit den 2 EL Zucker aufkochen und dann die Hitze leicht reduzieren. Das Wasser soll auf jeden Fall aber noch leicht köcheln.
Außerdem könnt ihr auch schon das Backrohr auf 225 °C aufheizen.

7. Die Backbleche gehören auch noch vorbereitet bevor es weitergeht (ihr werdet 2 Bleche für jeweils 6 Bagels brauchen, immerhin sollen diese genug Platz haben).

8. Teilt euren Teig in 12 gleich große Stücke ein (für die ganz Genauen: jedes Stück sollte in etwa 140-142 g haben). Jetzt jeweils eine Wurst aus den Teigstücken wuzeln und diese dann um die Hand legen (die Enden auf der Handinnenfläche), die Teigenden miteinander verschlingen und diese dann noch einmal leicht auf der Arbeitsfläche zusammenwuzeln.
Kein zusätzliches Mehl dabei verwenden, es ist schon genug im Teig drinnen. Außerdem würden eure Teigenden sonst überhaupt nicht aneinander kleben bleiben.
Sind eure Teigstücke trotzdem zu trocken, könnt ihr immer wieder eure Hand leicht mit Wasser befeuchten. So tut ihr euch wesentlich leichter und die Teigenden kleben besser aneinander.

9. Wenn alle Teiglinge fertig geformt sind, deckt sie nochmal mit einem Geschirrtuch ab und gebt ihnen weitere 10 bis 15 Minuten zum Aufgehen.
Dann dürfen die Bagels auch schon „Schwimmen“ gehen. Bei mir hat sich für solche Aktionen ein großer Pfannenwender als Hilfsmittel bewährt, eine ganz normale Schaumkelle tut es aber genau so gut.
Gerade so viele Bagels auf einmal in euer Wasserbad geben, dass sie sich nicht berühren. Nach einer Minute gehören sie auch schon gewendet und dann nochmals eine weitere Minute ziehen lassen. Danach rausholen, gut abtropfen lassen und auf euer vorbereitetes Backblech absetzen. Diesen Vorgang so lange wiederholen bis alle Bagels einmal „Schwimmen“ waren.

10. Im vorgeheizten Backofen für ca. 15 bis 20 Minuten backen bis sie goldbraun sind. Das zweite Blech kann in der Zwischenzeit, mit einem Geschirrtuch abgedeckt, an einem warmen Ort warten.

Lasst euch die Bagels schmecken!

xoxo-Nikky


PS.: eine kleine Ankündigung zum Schluss. Kitchen Stories wird „erwachsen“ und zieht um. Im Hintergrund wird schon fleißig gearbeitet.
Hier ein kleiner Ausblick auf die nächste „Version“ Kitchen Stories 2.0 quasi ;-)

Kitchen Stories Relaunch



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Dienstag, 12. November 2013

Persönliche Kaufentscheidungen und ein Luxusbrathendl mit Honiggemüse

Luxusbrathendl Zutaten


Fleisch gibt es nicht sehr oft bei mir. Nicht weil es mir nicht schmeckt, sondern weil es von sehr guter Qualität sein soll, wenn es mal auf den Tisch kommt. Und gute Qualität beginnt schon bei der Haltung der Tiere. Diese sollen in der Zeit, die sie haben, ein gutes und glückliches Leben führen können und selbst auch gutes Futter „auf den Tisch“ bekommen.
Ich bin auf diesem Gebiet kein Experte und entscheide meist nach dem Bauchgefühl. Außerdem vertraue ich hier auch auf ausgewählte Produzenten/Marken von denen ich glaube/hoffe das sie mit dem Lebensmittel, welches ich konsumiere, so verfahren wie ich es mir wünsche.

Fazit ist für mich persönlich, dass ich eher selten Fleisch kaufe, dann aber von guter Qualität aus Österreich und von Produzenten denen ich vertrauen kann. Und das schlägt sich natürlich im Preis nieder, was ich auch verstehen kann! Denn ein Hendl, welches zum Beispiel nur fünf Euro kostet, kann in seinem sehr kurzen Leben einfach keine Qualität erlebt haben; weder bei der Haltung noch beim Futter.

Und gestern ist mir so ein „gutes“ Hendl wieder in den Einkaufskorb gehüpft. Eigentlich muss man da gar nicht mehr viel machen: ein bisschen Gemüse dazu, ab ins Rohr und man hat, wie in meinem Fall heute, ein wunderbares (Abend-) Essen.


Luxusbrathendl Zutaten 2



Luxusbrathendl


Luxusbrathendl mit Honiggemüse


1 Biohendl
1 Bioorange
4 Salbeiblätter
4 Scheiben Jausenspeck

Biokarotten (ca. 10 Stk.)
Kleine speckige Bioerdäpfel, denn heute wird mal alles mit Schale verwendet (1/2 kg)
1 Biozitrone
2 EL Waldhonig, wenn geht auch Bio
1 TL Kreuzkümmel, ganz
1 TL Anissamen, ganz,
1 kleine Knoblauchknolle, nur die Knoblauchzehen mit Schale
1 Eck Butter
Maldon Sea Salt (oder andere Meersalzflocken) und frischer Pfeffer

1. Das Backrohr auf 200°C aufheizen. Die Karotten und Erdäpfel gut waschen, am besten mit einer Gemüsebürste, denn wir wollen diesmal die Schalen dranlassen. Das Grün der Karotten entweder abschneiden, wenn es nicht mehr ganz so schön ist, oder zurechtstutzen.

2. Die Erdäpfel, Karotten und Knoblauchzehen in eine große ofenfeste Form geben (das Hendl muss nachher auch noch reinpassen). Nun die Zitrone einmal auf der Arbeitsfläche mit leichtem Druck rollen, damit die Säfte sich gut lösen und in zwei Hälften schneiden. Über dem Gemüse mit der Hand grob auspressen und die Zitronenhälften in die Form dazu legen.

3. Nun noch den Honig, Kreuzkümmel, Anis und ein paar Flöckchen Butter über dem Gemüse verteilen und einmal gut durchmischen.

4. Jetzt geht’s dem Hendl an den Kragen (welcher in den meisten Fällen sowieso nicht mehr dran ist)! Auf der Brustseite mit einem kleinen Messer vorsichtig die Haut vom Fleisch lösen und den Jausenspeck darunter schieben. Die Salbeiblätter kommen auch zum Speck unter die Haut.

5. Die Orange gut waschen, mit dem Messer ein paar Mal anstechen und in den Bauchraum stecken. Und damit auch alles schön an seinem Platz bleibt, die Bauchöffnung mit einer Küchenschnur zunähen.

Wer, so wie ich, keine Küchennadel hat, kann mit dem Messer ein paar Mal die Haut einstechen (aber immer einen guten Zentimeter zum Rand lassen, damit die Haut nicht durchreißt) und dann einfach die Küchenschnur per Hand durch die „Löcher“ fädeln – stellt euch einfach vor, ihr bindet einen Schuh zu.

6. Das Hendl außen kräftig salzen und pfeffern und auf dem Gemüse platzieren. Noch ein paar Scheiben Butter (nach eurem Belieben) auf dem Hendl verteilen und dann geht es auch schon ab in das aufgeheizte Backrohr.

7. Nach den ersten 30 Minuten die Form aus dem Rohr holen und das Hendl kurz auf einem Brett zur Seite setzen. Jetzt das Gemüse noch einmal gut durchmischen und das Hendl wieder darauf setzen. Die Haut kurz mit dem Bratensaft übergießen und für ca. 40 weitere Minuten zurück ins Backrohr schieben, bis alles gut durch ist (wer sich unsicher ist, nimmt am besten ein Bratenthermometer zur Hand) – mein Hendl hatte gute 1,5 kg Gewicht und war nach weiteren 40 Minuten exakt durch)

8. Nun das Hendl wieder aus dem Rohr nehmen und am besten auf einem Brett zur Seite stellen. Die Erdäpfel und Karotten in einer Schüssel anrichten.
Jetzt sind nur noch die Knoblauchzehen, welche butterweich sind, und der gute Bratensaft in der Bratform übrig. Die Zehen einfach mit einer Gabel zerdrücken, so dass das Knoblauchpüree sich mit der restlichen Sauce verbindet. Die Knoblauchschalen könnt ihr nun entsorgen, diese brauchen wir nicht mehr.
Die Sauce jetzt eventuell noch mittels einer Fettkanne trennen. Oder ihr macht es ganz rustikal, schüttet das ganze Zeug einfach in ein Kännchen und schöpft das reine Fett mit einem kleinen Schöpfer ab – funktioniert wunderbar.


Luxusbrathendl 2


xoxo-Nikky



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Samstag, 26. Oktober 2013

Pumpkin Spice Pasta... und ein hoch auf die Speis!

Pumpkin Spice Pasta

Wie macht man Pasta wenn fast nichts zuhause ist? Gute Frage! Diese Frage habe ich mir gestern auch gestellt.

Nach zwei Wochen des Nicht-Einkaufens (gut, wie mir gestern auf Twitter eingefallen ist, wurde zumindest Milch nachgekauft), kann man aus der gut gefüllten Speis (das Thema hatten wir schon mal hier: Speis = Speisekammer = eigener Raum der Vorratshaltung) zwar noch immer sehr gut leben, die Möglichkeiten der Kombinationen nehmen allerdings etwas ab.

Und gestern hatte ich extrem großen Gusto auf Pasta! Also schauen wir mal, was im Haus ist. Denn Einkaufen gehen kommt nicht in Frage, ich will einfach nicht, und damit Basta!
Ich bin nämlich, entgegen einem Großteil der Bevölkerung, der Meinung, dass heute nicht die Welt untergeht, nur weil Feiertag ist. Ihr kennt das doch sicher auch, wenn ihr einen Tag vor einem Feiertag Einkaufen geht: die Leute kaufen ein als ob es kein morgen geben würde! Aber zurück zum Thema.

Gut, dann ist ab jetzt eben Kreativität gefragt. Aufgefunden wurden: Spaghetti, Kürbis, Zwiebeln, ½ Becher Sauerrahm und ein Töpfchen Petersil hat auch sein Winterquartier in der Küche bezogen.
Hmmm, Kürbis! Da musste ich doch gleich daran denken, dass der Kaffeedealer mit der Meerjungfrau sicher schon diesen Weihnachtskaffee hat, nach dem ich so süchtig bin (voll erwischt, denn ansonsten mag ich eher keinen aromatisierten Kaffee). By that way: den kann man auch ganz wunderbar selber machen (aber das wird eine andere Geschichte).
Die Entscheidung war schnell getroffen: der Kürbis ergibt sicher eine schön cremige Pastasauce. Und dieser Kaffee wollte mir nicht mehr aus dem Kopf gehen! Also war die Frage, welche Gewürze ich nehmen soll, auch ganz schnell geklärt. Fertig ist die Pasta übrigens auch ganz schnell und die Arbeit damit hält sich in Grenzen. Also perfekt für einen faulen Freitag/Samstag/Sonntag!


Pumpkin Spice Pasta 2

PumpkinSpice Pasta


{6 Portionen}

1 Hokkaido Kürbis, ausgehöhlt aber mit Schale, in ca. 1x1 cm große Würfel geschnitten
5 kleine Zwiebeln, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, ebenfalls fein gewürfelt
1 kleines Stück Ingwer (ca. daumengroß), ebenfalls in feine Würfel geschnitten
½ Stange Zimt
2 Sternanis
Muskatnuss frisch gerieben – hier ruhig großzügig sein
½ Becher Sauerrahm (Saure Sahne)
etwas Olivenöl zum Anbraten
ca. ½ Liter Gemüsesuppe
Salz, Pfeffer

400 g Pasta eurer Wahl

1 Bund Petersil, grob geschnitten
Kürbiskernöl von guter Qualität

1. Zwiebeln in etwas Olivenöl glasig anschwitzen – das heißt, die Zwiebeln werden bei mittlerer Temperatur, unter häufigem Rühren goldgelb und weich gegart, sollen dabei aber nicht bräunen. Jetzt den Knoblauch, Ingwer, Zimt, geriebene Muskatnuss und Sternanis zugeben und auch kurz mit anschwitzen.

2. Nun nur noch den gewürfelten Kürbis zugeben, einmal kurz umrühren und mit der Suppe aufgießen (es soll alles gerade bedeckt sein). Die Hitze höher drehen und alles einmal aufkochen lassen. Dann die Temperatur sofort wieder reduzieren, mit einem Deckel zudecken und auf mittlerer Hitze für ca. 20 Minuten köcheln lassen. Immer wieder den Flüssigkeitsstand kontrollieren.
Der Kürbis soll am Ende schön weich sein und die Sauce schon etwas sämig.

3. In der Zwischenzeit die Pasta lt. Packungsanweisung kochen. Ich habe wie gesagt diesmal Spaghetti genommen.

4. Jetzt ist es gleich soweit! Wenn der Kürbis schön weich ist, einen Teil mit dem Kochlöffel zerdrücken, so wird die Sauce schön cremig. Den Herd könnt ihr dabei schon abdrehen.
Den Sauerrahm mit 3 EL der restlichen Flüssigkeit verquirlen, bis keine Bröckchen mehr vorhanden sind und unter die Kürbissauce rühren.
Die Sauce nun noch mit Salz und Pfeffer abschmecken, eventuell etwas Muskatnuss drüber reiben und die Pasta eurer Wahl darunter mischen.

5. Ich richte gerne alles in einer großen Schüssel an und streue einen großen Berg geschnittenen Petersil drüber. Zum Schluss noch ein paar (großzügige) Spritzer Kürbiskernöl oben drauf, denn das muss einfach sein!

Pumpkin Spice Pasta Kürbis

xoxo-Nikky



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Sonntag, 20. Oktober 2013

AMA Food Blog Magazin 2013 - und mein "Scharfer Biokistl Salat" ist dabei !!

AMA Food Blog Award TOP 30

WOW ! Es ist zwar schon einen Tag später, aber meine Freude ist noch immer genauso groß.

Mein einfacher Salat hat es unter die TOP 30 in der Rubrik "Rezepte" beim diesjährigen AMA Food Blog Award geschafft!
Und deshalb bin ich auch im Magazin vertreten (doppel WOW !). Da musste ich doch das gedruckte Werk heute beim Frühstück/Brunch/Nachmittagskaffee erst mal in Ruhe durchblättern und ich kann nur sagen: es sind wirklich super Rezepte da drinnen vertreten - aber blättert doch einfach selber mal durch:

Hier geht´s zum Online-Kochbuch des AMA Food Blog Award 2013



AMA Food Blog Award TOP 30_meine Seite


xoxo-Nikky



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