Mittwoch, 22. Mai 2013

Wir lieben ♥ unseren Garten

Wenn ich mich in den letzten Wochen gefragt habe, weshalb ich mir so einen Umzug schon wieder angetan habe. Weshalb ich unbedingt von meinem schönen Donaublick und einer zehnminütigen Fahrzeit in die Wiener Innenstadt wegziehen musste. Wie ich schon wieder so ein Chaos mitmachen kann... dann habe ich einfach irgendein Fenster hier im Haus aufgemacht und in meinen neuen Garten geschaut.

Oder noch besser, ich habe einfach die Haustüre aufgemacht und mich mitten hineingestellt.

Und wenn ich dann noch River zuschauen kann wie sie sich hier einfach pudelwohl fühlt (kann ein Schäferhund sich eigentlich pudelwohl fühlen?), dann weiß ich es doch wieder - irgendwie hat es sich ausgezahlt!

River im Garten

Der Rest wird auch noch, hoffentlich, irgendwann!

Aber zuerst muss ich einmal den Rasen mähen...! Es wird Zeit! (oder ein paar Schafe ausleihen) ;-)

xoxo-Nikky



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Sonntag, 19. Mai 2013

2 Monate, Frühlingsende & nichts Neues.... außer ♥ Germwaffeln

Waffeln


In etwa so könnte man die letzten Wochen zusammenfassen, es ist viel Zeit vergangen aber im Haus sieht es immer noch nach Baustelle aus. Für meinen Geschmack ging einfach zu wenig weiter. Das muss sich nun ändern. In einem Monat ist die Housewarming-Party geplant.

Summa summarum nichts neues. Außer, dass ich vor zwei Wochen auf der ersten Hochzeit in einer Reihe von vielen in diesem Jahr war - 2013 ist mein persönliches Jahr des Hochzeitsmarathons.

Jetzt habe ich erst mal bis August Verschnaufpause (Hochzeit N°2), bis es dann im Herbst so richtig los geht und noch drei weitere folgen – für zwei davon habe ich auch versprochen die Hochzeitstorte zu machen. In meinem Wahnsinn habe ich natürlich nicht gemerkt, dass zwischen Hochzeit N°3 und Hochzeit N°4 nur EINE Woche Abstand ist !!!

Aber gut, wer keinen Kalender zur Hand nehmen kann muss eben leiden! Aber immerhin konnte ich meine Mutter als Küchenhilfe/seelische Unterstützung/Krisenmanagerin engagieren, also bleibt noch etwas Hoffnung für mich.

Ach ja, die Küche – meine persönliche Never Ending Story – ist natürlich noch immer nicht da. Inzwischen habe ich ganze fünf mal umgeplant. Aber nächste Woche wird sie bestellt, GARANTIERT! Immerhin brauche ich für die Housewarming Party doch endlich eine Küche – auch wenn gegrillt wird.

Und was macht man ohne Küche, wenn man ständig Gusto auf etwas Süßes hat?

Waffeln! Ja natürlich! Oink ... (wer österreichische Werbung schaut, wird das jetzt verstehen)

Germwaffeln

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Recipe By: Nikky W.



Ingredients:



500 ml Milch, lauwarm

125 g Butter, flüssig

375 g Mehl glatt

1 Pkg. Trockengerm, (Trockenhefe, 7g)

50 g Kristallzucker

1 Prise Salz, Maldon Sea Salt (2 Prisen)

1/2 Zitrone Bio, Schale, fein gerieben

4 Eier Bio



Directions:



1. Milch & Eier Butter schmelzen, Milch lauwarm erwärmen (ich mache das der Bequemlichkeit halber immer zusammen (Milch und Butter zusammen erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist, wenn nötig handwarm abkühlen lassen).

2. die trockenen Zutaten Mehl, Trockengerm, Kristallzucker und Salz vermischen.

Milch-Butter-Mischung zugeben und zu einem flüssigen Teig verrühren, mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 15 Minuten gehen lassen.

3. Weiter geht´s Die Zitrone heiß abwaschen, trocken tupfen und die Schale mit einer feinen Reibe reiben.

Zitronenschale und Eier gut unter den Teig mischen und diesen nochmals 30 Minuten gehen lassen.

4. Das Waffeleisen erhitzen ich brauche bei meinem Waffeleisen immer die mittlere Einstellung.

ca. 7 bis 9 Waffeln backen und mit Ahornsirup, warmer Kirschsauce oder Marmelade servieren.

Enjoy!

xoxo-Nikky



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Donnerstag, 14. März 2013

Angekommen im Haus & einfache Küche - Pasta asciutta

Pasta asciutta und Gurkensalat

Ich glaube mich zu erinnern, dass ich schon beim letzten Umzug leise sagte „ich ziehe nie wieder um“! Und in den letzten zwei Wochen habe ich mir mehrmals gewünscht, ich hätte mich vorher daran erinnert.

Aber nun gut, ich habe es überlebt und die 110 Umzugskartons ebenfalls.
Ihr glaubt ihr habt falsch gelesen? Nein, ganz sicher nicht – hier nochmals ausgeschrieben: hundertundzehn Kartons !!
Man weiß erst was man alles hat, wenn man es in lauter rechteckige Kartons packen muss.
Und in meinem Fall hat meine Sammelleidenschaft (-wut) mir zu meinem Umzug eben hundertundzehn Kartons besch(w)ert.

Allein die Küche !! Oh Gott, ich habe ECHT viel Geschirr und Gläser !! Aber ich brauche alles, irgendwann, ganz sicher.

Vor dem Umzug dachte ich noch, meine unzähligen Bücher würden das schlimmste beim Einpacken werden. Tja, so blauäugig war ich.
Ja, die Bücher waren schlimm. Aber beim Einpacken hat man wenigstens wunderbar Tetris spielen können (ich musste die Kartons ja auch nicht tragen).
Danach kam aber der Kleiderschrank, sofort habe ich mir wieder die Bücher herbeigewünscht.
Oh Gott, habe ich viele Sachen zum Anziehen !! Aber ich brauche alles, ich ziehe das alles an, einmal zumindest, ganz sicher.

Und dann kam die Küche dran, das Geschirr, die Gläser, das feine Porzellan, die unzähligen BACKSACHEN (ein eigener Schrank!)!
Sofort habe ich mir die Bücher UND den Kleiderschrank herbeigewünscht.

Wie ich das alles überlebt habe ist mir bis heute ein Rätsel, allerdings habe ich beim einpacken einiges dazugelernt – und ich hoffe inständig, dass ich dieses Wissen nie wieder brauche!

Aber damit vielleicht ein paar andere aus meinen Fehlern lernen, hier ein paar Überlebenstipps aus der Umzugshölle:

• packe deine Ladekabel für die überlebenswichtigen Sachen NIEMALS in einen Karton, steck sie in
deine Handtasche, deine Umzugsüberlebenstasche oder sonst irgendwas, was du nicht aus der
Hand gibst (ansonsten steht dir eine laaaange Nacht des Suchens bevor, oder leere Handyakkus)

• auch wenn du alle deine Umzugskartons schön brav beschriftest (Küche, Küchenladen, Vorräte,
Küchenelektrogeräte, etc.), gehe nicht davon aus, dass du nachher sofort etwas findest – was uns
gleich zu Punkt 3 bringt:

• das BESTECK, du wirst es nicht gleich finden – also stecke dir auch hier eine Sammlung in deine
Umzugsüberlebenstasche, etc. (ansonsten könnte es dir passieren, dass du deine Makkaroni mit
Käse mit einem RIESENLÖFFEL aka Kochlöffel isst, weil du nichts anderes gefunden hast)

• die Kaffeemaschine: solltet ihr auch solche Kaffeejunkies sein wie ich, dann verpackt diese bloß
nicht in einen Karton! Und tut die Kaffeebohnen, das Pulver, die Kapseln (was auch immer ihr für
ein System bevorzugt) nicht einfach in einen Karton mit der Aufschrift „Vorräte“ (vor allem wenn
ihr davon mehrere habt, wenn es nur einer ist, ist es natürlich egal). Es könnten Menschen verletzt
werden!

Punkt 3 war besonders witzig, das Besteck habe ich nämlich noch immer nicht gefunden.
Aber ich habe eine wirklich gute Ausrede – denn von den 110 Umzugskartons sind noch immer in etwa 70 Kartons unausgepackt. Und das nach zwei Wochen!
Nachdem ich nämlich überall hier schreien muss, hat mich doch tatsächlich eine hartnäckige Bronchitis eine Woche vor dem Umzugstermin ereilt. Also bin ich erst mal ab zum Arzt und habe mir die eine Ladung Chemie abgeholt.
Das ging so weit mal gut, es ging langsam besser, ich habe nur noch leise vor mich hingehustet (vorher hätte ich einem ganzen Hunderudel mit meiner Bellerei Konkurrenz gemacht) und brav meine Kartons gepackt.

Was soll ich sagen, diese Bronchitis ist anhänglich, ich muss sie wohl aus versehen in einen der Kartons miteingepackt haben. Denn pünktlich im neuen Haus, stand sie auch schon wieder auf der Matte.
Also habe ich es in den letzten zwei Wochen, seeeehr ruhig angehen lassen.

Ach ja, zurück zum Besteck. Ich habe einfach aus der Not eine Tugend gemacht und bin Besteck shoppen gegangen! Endlich hatte ich einen Grund mein Alltagsbesteck etwas aufzuhübschen!
Also muss ich nun, trotz nicht gefundenen Besteck, nicht mit dem Kochlöffel weiteressen. Beweisfotos folgen!

Ich hatte letztens doch geschrieben, dass ich noch keine Küche im neuen Haus habe – daran hat sich ebenfalls noch nichts geändert.
Nächste Woche sind einmal die Runden bei den verschiedenen Möbeldealern geplant, der blaue Schwede steht derzeit küchenmäßig ganz hoch im Kurs bei mir.

Die Konsequenz aus dem Ganzen ist jedoch, dass ich derzeit mit einer Mikrowelle, einem Wasserkocher, einer Kaffeemaschine (ganz wichtig) und einer frisch gekauften Induktionskochplatte auskommen muss (von den Spielerein wie Cupcakemaker, Grillplatte, Waffeleisen, etc. wollen wir jetzt natürlich nicht sprechen).
Also gibt es einfache Küche. So einfach ist das.

Das ganze erinnert mich derzeit an Pfadfinderlager deluxe ;-)

Pasta asciutta ist da so ein Klassiker der einfachen Küche in meiner Familie, oder wie man es hier nennt: Bastaschutta (sprich österreichisch)

Natürlich, mal wieder ein völlig falsch übernommener Name, für etwas was es gar nicht gibt in Italien – jedenfalls nicht so, wie man es hier kennt.
Aber was solls, Kindheitserinnerungen sind eben Kindheitserinnerungen und es ist gut! Basta!

Als Kind hatte ich aber eine völlig eigene Bezeichnung für Bastaschutta. Ich habe immer Basta Sutter verstanden. Der angeheiratete Nachname einer Tante von mir, bei der es treffenderweise auch sehr oft Bastaschutta gab, wenn wir dort gegessen haben.


Pasta asciutta meiner Kindheit

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Recipe By: Nikky W.



Ingredients:



500 g Faschiertes gemischt, gute Qualität ist hier wichtig

1 Stk Zwiebel, groß, in feine Würfel geschnitten

2 Stk Karotten, grob, geraspelt - kann aber auch weggelassen werden (für die "Nur-Fleisch-Tiger")

4 EL Tomatenmark aus der Tube

1/2 l Gemüsesuppe, natürlich geht hier auch ein guter Suppenwürfel (am besten Bio), Flüssigkeit nach Bedarf

Pasta und Pizza Kräutermischung, ich nehme hier immer die Biomischung von Sonnentor, aber man kann auch Majoran, Basilikum, Thymian, etc. nach eigenem Geschmack nehmen

Olivenöl

Aceto Balsamico

Salz, Pfeffer

Parmesan



Directions:



1. Pfanne mit erhitzen, Zwiebeln in etwas Olivenöl glasig braten.
Das Faschierte zugeben kurz anbraten, danach die Karotten zugeben.
Tomatenmark unterrühren und mit der Gemüsesuppe aufgießen, die Trockenkräuter unterrühren und köcheln lassen (Flüssigkeit nach Bedarf, es soll nicht alles schwimmen).


2. Am besten jetzt die Nudeln nach Packungsanleitung kochen, bis die Sauce fertig ist, sind auch die Nudeln al dente.
Die Sauce hin und wieder umrühren und köcheln lassen bis das Fleisch gar ist und die Flüssigkeit zum größten Teil verkocht ist.


3. Jetzt ist die Zeit gekommen um mit Salz und Pfeffer abzuschmecken, einen Schuss Balsamico, für die leichte Säure, unterrühren und mit den Nudeln und Parmesan servieren!

xoxo-Nikky



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Sonntag, 24. Februar 2013

Weshalb wollte ich umziehen?! ... und die Geburt der Umzugspasta

Umzugspasta

Also, nach zwei Tagen exzessiven Karton packen weiß ich wirklich nicht mehr weshalb ich mir das antun wollte....
Ich habe das Gefühl ich werde sie nie mehr los, Umzugskartons bis an mein Lebensende – was vielleicht gar nicht mal so lange dauern könnte, wenn ich hier noch von einer Kartonlawine verschüttet werde!

Und dann gehen hier auch noch den ganzen lieben langen Tag fremde Menschen ein und aus und entwenden mir Möbelstücke! Mein Kleiderschrank, meine Küche.... als wäre man unter die Räuber gekommen würde mein Opa jetzt sagen.

Meine Katzen sind im Übrigen schon verschollen.... irgendwo zwischen den ganzen Kartons.
Oder sie haben sich gedacht, dass sie dem Wahnsinn entschwinden, sich zwei Flugtickets an einen warmen Ort (Madagaskar?!) gekauft und versuchen gerade die Flughafenkontrolle zu umgehen – so ähnliche Gedanken hatte ich heute schon für mich selbst. Also wer könnte es ihnen verübeln?
Vielleicht sollte ich doch noch meine Kreditkartenabrechnung kontrollieren?!

So, ich bin zu müde zum weiterschreiben. Allerdings wollte ich euch heute noch meine persönliche, frisch erfundene, Umzugspasta zeigen.
Gar nicht mehr so leicht etwas zu kochen, wenn fast nichts mehr da ist und schnell soll es ja auch noch gehen!
Ich habs aber geschafft und geschmeckt hat es witzigerweise auch noch.

Also, wenn ihr mal verzweifelt seid, Kartons packt, fast nichts mehr zuhause habt oder auch nur einfach mal mutig sein wollt – hier ist das Rezept:

gekochte Nudeln al dente (ich hab Minifarfalle genommen)
1 Dose Baked Beans
geriebener Parmesan

Na, seid ihr mutig?!

Und ich gehe jetzt schlafen, Träume von Kartons, Spinnen und LKW´s mit Kufen.

Alles Liebe aus der Umzugshölle!

xoxo-Nikky



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Samstag, 23. Februar 2013

Seelenwärmer-Winter-Suppentopf und Wünsche an den Wettergott

Seelenwärmer Wintersuppentopf2

Jaja, so bin ich. Zuerst schreibe ich wochenlang gar nichts und dann an ZWEI Tagen hintereinander!!
Man sollte doch meinen, ich hätte neben dem Kisten packen keine Zeit mehr. Ha! Weit gefehlt!
Irgendwie muss ich mich doch davor flüchten...

Den Suppentopf habe ich gestern schon gekocht, er ist ganz einfach und über die letzten Jahr hinweg habe ich ihn für mich perfektioniert (man könnte auch sagen ich habe ihn auf die Zutaten beschränkt, welche ich immer zuhause habe).

Aber er ist wirklich gut! Und er ist einfach. Punkt.

Als hätte ich es gestern gewusst. Heute wird was wärmendes gebraucht. Es ist kalt, es liegt Schnee, summa summarum genau das was ich nicht brauche.

Heute morgen dachte ich doch, jemand hätte mein Bett still und heimlich in der Nacht verfrachtet und mich nach Sibirien gebracht.
Nein, keine Sorge, natürlich nicht. Ich bin immer noch in Wien, unterm Nussberg, schön eingeschneit.
Die Schneepflüge haben es bis jetzt noch nicht geschafft zu mir durchzubrechen...

Winterwonderland Nussdorf

Manchen hilft da nur noch einkuscheln!

Eldur 2013

Also, mein lieber Wettergott, wir müssen jetzt mal ein ernstes Wörtchen miteinander sprechen.
Denn am Donnerstag ziehe ich um. Mit einem LKW und keinem Schlitten!! Die Rentiere sind nämlich schon auf Sommerfrische in Sibirien.
Was heißt das nun für dich? Ich brauche schönes Wetter, Sonne, Wärme und bitte keinen Schnee mehr. Ginge das? Für mich? Ich bin auch ganz brav, versprochen!

Und ich fange gleich mit dem brav sein an. Indem ich meine Suppe auslöffle!

Ach ja, morgen beraubt mich jemand meiner Küche. Da hat doch heute glatt einer angerufen und gesagt er holt morgen meine Küche ab. Sachen gibt’s!

Nur noch fünf Tage! ... ohh Gott, NUR noch fünf Tage!

So, ich gehe jetzt Panik schieben!

Allen anderen, die nicht umziehen und Kartons packen müssen, wünsche ich aber einen schönen Abend!



Nikky´s Seelenwärmer-Winter-Supptentopf
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Recipe By: Nikky W.

Ingredients:

4 Stk Pastinaken
5 Stk Karotten, geschnitten ca. die gleich Menge wie die Pastinaken
200 g Rollgerste, über Nacht eingeweicht
200 g weiße Bohnen, getrocknet, über Nacht eingeweicht
4 EL getrocknete Petersilie, kann natürlich durch frische ersetzt werden
1 Glas Gemüsefond, wenn alle Stricke reißen, geht auch ein Suppenwürfel
1 EL Zucker
Salz
Pfeffer, frisch geschrotet

Directions:

1. Die Bohnen und die Rollgerste über Nacht einweichen, oder nach Packungsanweisung vorgehen.

2. Pastinaken klein würfeln, ebenso die Karotten (oder in dicke Scheiben schneiden alá Oma)

3. Pastinaken, Karotten, Rollgerste und Bohnen in einen großen Topf geben. Den Gemüsefond drübergießen und mit Wasser so weit aufgießen, dass alles bedeckt ist.
1 EL Zucker zugeben, und die Petersilie unterrühren.
Aufkochen lassen und danach bei mittlerer Flamme ca. 1 Stunde köcheln lassen.
Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Enjoy it!

Diesen Suppentopf mache ich immer, wenn mir kalt ist und die Zutaten sind in der kalten Jahreszeit IMMER bei mir Zuhause.

xoxo-Nikky



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Freitag, 22. Februar 2013

Ab morgen zieht das Chaos ein... aber heute gibt es noch Schokoeierlikör Gugls

Da habe ich geschrieben, dass es wieder los geht, stelle ein paar Fotos online und dann ist auch schon wieder Funkstille. Schande auf mein Haupt!

Aber ich habe immer gute Ausreden ;-)

Eine Veränderung der Wohnsituation hat Not getan, also habe ich gesucht, gesucht, gesucht.... und gesucht.

Und dann, nachdem ich schon fast aufgegeben habe (jaja, die Ansprüche waren hoch, aber die Finanzen eher gemäßigt) habe ich ES gefunden! DAS Traumhaus! Man stelle sich vor, keine Wohnung, sondern ein HAUS!
Ich kann es immer noch nicht fassen...

Mit Garten, mit Türen (nicht lachen, ich habe Türen wirklich vermisst.... ein Loft mag zwar modern und stylisch sein, aber man ist NIE alleine), mit Keller und die Küche hat Fenster!

Nur, die neue Küche ist noch leer. Keine Küche. Bereit für einen kompletten Neustart. Und ich kann mich noch nicht entscheiden. Also habe ich ab Donnerstag einstweilen nur einen Kühlschrank, eine Mikrowelle und diverse andere kleine Küchenhelfer die Frau eigentlich nicht braucht – aber nur eigentlich, diesmal werde ich sie brauchen (ich sage nur Cupcakemaker)!

Die erste Küche, welche ich mir selbst aussuche! Und ich konnte mich noch nie schnell entscheiden! Ich halte euch aber im Küchenkrimi auf dem Laufenden.... versprochen!

Und nun, wo das Ende naht, kann ich euch auch noch meine alte Küche zeigen. So oft hab ich mich über sie geärgert, hundert mal geflucht und nun werde ich doch noch wehmütig. Deshalb dachte ich mir, ich halte sie einfach mal mit ein paar Bildern fest.

Küche

Küchenwand

Küche2

ich war brav

Na, wie gefällt sie euch?

Genau! Die Küche muss ein Mann geplant haben, welcher sich nur alle paar Stunden aus dem Kühlschrank ein Bier holt.
Kein Geschirrspüler, kein Dunstabzug über dem Herd, die Griffe rutschen einfach aus den Fingern... hach, ich will gar nicht mehr weiter reden.

Trotzdem, Abschied nehmen ist schwer.

Und weil ich in den nächsten Wochen noch keinen Ofen mein Eigen nennen darf, dachte ich mir, dass ich zum Abschied nochmal backe. So sind die Helferlein morgen auch gleich versorgt.

So kann ich auch gleich zugeben, dass auch ich endlich der Neugier erlegen bin und mir zum Geburtstag ein Guglbuch plus Form gewünscht habe. Aber zurecht,, die kleinen Happen sind wirklich süß!


Also, ich muss jetzt Schluss machen und noch eine wehmütige Runde durch die Wohnung drehen, ab morgen zieht ja das Chaos ein.... ähm, die Umzugskartons natürlich.

Schokoeierlikörgugl

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Schokoeierlikör Gugl mit Knuspereffekt

INGREDIENTS:

- 20 g Butter, für die Form
- Mehl, zum ausstauben
- 1 Stk Ei
- 40 g Butter
- 35 g Staubzucker
- 25 ml Schokoeierlikör, alternativ auch normaler Eierlikör
- 45 g Mehl
- 1 Prise Salz
- 4 Stk Schokogewürzmandeln, auch als Weihnachtsmandeln bekannt


METHOD:

1. Guglhupfform einfetten und mit Mehl ausstauben.
Backofen auf 210°C vorheizen.

2. Das Ei trennen und das Eiweiß mit einer Brise Salz schaumig schlagen (geht auch ohne Mixer ganz leicht mit einem Schneebesen, ist ja nur ein Ei).
Schokomandeln klein hacken.
Butter mit Staubzucker schmelzen. Eigelb mit Schokoeierlikör mischen und unter die Buttermasse mischen.
Eischnee, Buttermasse und Mehl vorsichtig vermischen (geht ruhig alles auf einmal).
Die gehackten Schokomandeln untermischen.

3. Teig, am besten mittels eines Einwegdressiersacks, in die Guglhupfformen füllen und im vorgeheizten Backofen (ich habe die mittlere Schiene genommen) ca. 13 Minuten backen.
Abkühlen lassen und aus der Form lösen.SOURCE: Nikky W.


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gugllove

xoxo-Nikky



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Sonntag, 14. Oktober 2012

Herbstspaziergang in Nussdorf

Seit nun genau drei Jahren wohne ich nun schon im wunderschönen Nussdorf, in meiner großen, kleinen, unperfekten Wohnung, mit perfekter Aussicht auf die Donau.

Zum Spazieren gehen ein Traum, vor allem mit dem Hund, denn der Nussberg ist direkt vor der Haustür und rechts geht es gleich Richtung Klosterneuburg.

Ich muss mich nur entscheiden ob ich einen wunderschönen Donaublick oder einen Blick über Wien genießen will - wobei der Donaublick viel öfter gewinnt, da muss man keine kleinen Berge besteigen ;-)

Und damit alle was von der Aussicht haben...

am Anfang des Weges

River 3

nie benutzte Tür

Laterne

Weg nach Nussdorf

River 2

Frachter auf der Donau


xoxo-Nikky



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Tarte Tatin Trilogie

Guten Abend ihr Lieben!

Ganz still und heimlich habe ich beschlossen Kitchen Stories wieder „aufleben“ zu lassen, nach über drei Jahren – ist wirklich schon so viel Zeit vergangen?! Ich kann es gerade selbst nicht fassen...

Aber egal, Vergangenheit ist Vergangenheit. Ich mache es jetzt nicht kompliziert, sondern beginne ganz einfach wieder mit etwas Gebackenen.

Wobei, vorher noch eine Frage: wie gefällt euch das neue Design?! Ich dachte für einen Neuanfang braucht es auch ein neues Gewand...

Ach ja, ich sagte nicht kompliziert... also gut, hier kommt meine Tarte Tatin Trilogie...

Gewünscht hat sich die Tartes meine kleine Cousine zu ihrem 21. Geburtstag, sie hat für alle Gäste nach dem Thema Mittelalter gekocht und ich habe die süße Seite übernommen.

Zuerst dachte ich ja, dass man mit 21 doch schon etwas zu alt für eine Themenparty ist, vor allem wenn es ein Familienabendessen ist, aber sie hatte dann doch eine gute Begründung ;-)

Letzten Monat war sie mit ihrem Freund für eine Woche in Tallinn, in Estland - die Tallinner Altstadt wurde 1997 zur Liste des UNESCO-Weltkulturerbe hinzugefügt als „außergewöhnlich vollständiges und gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen nordeuropäischen Handelsstadt“.

Natürlich sind sie dort auch in einem mittelalterlichen Restaurant essen gewesen und das hat ihr so gut gefallen, dass sie erstens die Speisekarte mitgenommen hat (ganz legal, weil gekauft) und uns restliche Familienmitglieder auch daran teilhaben lassen wollte.

Ich fand’s lustig, da wir der Authentizität wegen auch bei Kerzenschein gegessen haben. Etwas weniger belustigend fand ich es allerdings, als ich feststellen musste, dass das Alter nicht vor meinen Augen halt macht, bei Kerzenschein lesen ist nicht mehr so leicht wie früher möglich ... mit 21 hat man dieses Problem noch nicht ;-)

tarte tatin trilogie

Tarte Tatin mit Äpfeln und Kardamom

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Recipe By: Nikky W.

Yield: 8-10 Stück

Ingredients:

1 Packung Butter-Blätterteig (Bsp. Tante Fanny)

7 kleine säuerliche Äpfel

100 g Butter

100 g Zucker

1 TL gemahlener Kardamom

3 Stk Kardamom ganz

1 Ei

1 EL Milch



Directions:


1. Das Obst
Die Äpfel schälen, halbieren und das Kerngehäuse mit einem Ausstecher entfernen.

2. Am Herd
Butter, Zucker, gemahlener Kardamom und Kardamomkapseln in einer ofenfesten Pfanne (ca. 24 cm Durchmesser) schmelzen und karamellisieren lassen, immer wieder die Pfanne schwenken.

3. Weiter gehts
Apfelhälften dicht an dicht mit der runden Seite nach unten in die Form legen. In der Karamellsauce ca. 10 Minuten kochen lasen, immer wieder die Pfanne schwenken - keine Angst, sie brennen wirklich nicht an.

4. Tipp
Falls jetzt noch etwas mehr Geschmack in Form von z.B. Cointreau oder Cognac gewünscht wird, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Einfach einen guten Schuss oder ein kleines Stamperl nehmen und ab in die Karamellsauce.

5. Der Blätterteig
Die Blätterteigplatte in der Größe der Pfanne rund ausschneiden und über die Äpfel legen, aus den Resten ca. 2 cm breite Streifen schneiden, zwirbeln und rund um den Rand legen (muss man nicht machen, aber ich finde das sieht hübscher aus und die Blätterteigreste sind auch gleich verwertet).
Ei und Milch verquirlen und den Teig damit einstreichen.

6. Fast fertig
Die Tarte im vorgeheizten Backofen bei 210 °C (oder Umluft bei 190°C - nehme ich in letzter Zeit sogar lieber, liegt aber an meinem Ofen) für ca. 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen, je nach Ofen auch etwas länger, der Blätterteig sollte am Ende knusprig braun sein und die Karamellsauce lustig nach oben blubbern.

7. Geschafft
Die Tarte aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen. Dann vorsichtig auf eine Kuchenplatte stürzen. - vorsichtig vorgehen, die Karamellsauce ist unglaublich heiß!

8. Fertig
Schmecken lassen!

9. Tipp
Und nun noch meine drei Kombinationen:
Äpfel und 1 TL Kardamom gemahlen, 3 Kardamomkapseln * Birnen, 1 Stange Zimt, 3 Sternanis, 3 Kardamomkapseln und Cognac * Birnen und Äpfel gemischt, 3 Sternanis, 1 Zimtstange und Cointreau - alle drei Varianten haben geschmeckt!

xoxo-Nikky



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