Desserts & Sweet stuff

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Die wundersame Vermehrung der Torten.... oder Schwarzwälder Kirschtorte Reloaded!

Schwarzwälder Kirschtorte


Nach sehr langer Tortenabstinenz kann ich jetzt anscheinend mit dem Backen gar nicht mehr aufhören.
Eine zugesagte Hochzeitstorte wird zu zwei Hochzeitstorten, eine dritte schleicht sich auch noch dazu (wenn Mundpropaganda doch immer so einfach funktionieren würde).
Und dann lässt man beim Torte verladen nur ein paar Minuten den Kofferraumdeckel offen und unbewacht damit die Nachbarn auch schön ins Auto linsen können, und man hat ganz plötzlich noch den Auftrag für eine Geburtstagstorte.

Eine Schwarzwälder Kirschtorte sollte es sein. Na gut, leichte Übung!

Außerdem hatte ich schon lange einige Ideen wie ich mein bisheriges Lieblingsrezept kreativ verändern könnte.

Was gehört denn zu einer Schwarzwälder Kirschtorte? Viele Kirschen, Schlagobers, Schokolade und natürlich Schwarzwälder Kirschwasser. Und von allem viel! Naja, vom Schwarzwälder Kirschwasser vielleicht nicht ganz so viel.

Also habe ich jetzt jeder einzelnen Komponente eine eigene Schicht gewidmet. Den Schokoboden (luftig und schokoladig muss er sein) in 4 Blättern gebacken und zwischen diesen dann je eine Lage Weichseln, Kirschoberscreme und Schokoladen Ganache geschichtet.
Ein großer Haufen Schokoladeraspeln und natürlich Amarenakirschen MÜSSEN auch noch sein und fertig ist eine überirdische Schwarzwälder Kirschtorte!


Amarenakirschen


Schwarzwälder Kirschtorte Schichten


Überirdische Schwarzwälder Kirschtorte

{∅26 cm, ca. 16 Stück}

Schokoböden in Blättern gebacken

105 g Butter
60 g Kuvertüre, geschmolzen
45 g Staubzucker
8 Eigelb
6 Eiweiß
120 g Feinkristallzucker
128 g Mehl, glatt
Vanille, Salz

Abgezogene Weichseln

340 g Kompottweichseln, entkernt und abgetropft
150 g Saft von den Kompottweichseln
50 g Schwarzwälder Kirschwasser
60 g Feinkristallzucker
16 g Gelatine gemahlen
34 g Maizena (oder Weizenpuder)

Kirschoberscreme

7 g Gelatine gemahlen
20 g Wasser, heiß (ich koche es immer einmal im Wasserkocher auf und wiege es direkt in die Schüssel)
30 g Staubzucker
40 g Schwarzwälder Kirschwasser
250 ml Obers

Schokoladen Ganache

140 ml Obers
180 g Kuvertüre gehackt
15 g Glukosesirup

den restlichen Saft der Kompottweichseln mit einem Schuss Kirschwasser vermischen und zum Tränken der Schokoladeböden zur Seite stellen

360 ml Obers, geschlagen zum Dekorieren (also kauft 3 x 250 ml Obers ein, dann geht sich das für die ganze Torte genau aus)

Schokoladespäne – mit einem großen Küchenmesser von eurem Kuvertüreblock abhobeln

Amarenakirschen, abgetropft

Außerdem:

1 Tortenkarton rund ∅ ca 22 bis 26 cm - besorgt euch welche, ihr könnt nachher mit der Torte viel besser rumhantieren, da der Boden stabiler ist
1 Plastiktortenrand (oder Randfolie zum Abschneiden – im guten Fachgeschäft erhältlich)

Und los geht’s mit den Schokoladenblättern:

1. Den Backofen auf Ober- und Unterhitze auf 220°C vorheizen.

2. Für die 4 Schokoladeböden die Butter mit der flüssigen Kuvertüre, Staubzucker, Vanille und Salz schaumig rühren. Eigelb nach und nach zugeben.
Das Eiweiß mit dem Zucker zu Schnee schlagen. Mit einem Teigschaber den Schnee vorsichtig unter die Buttermasse heben und zuletzt das Mehl drüber sieben und unterheben.

3. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und von einer 26-cm Springform nur den Reifen auflegen.
Nun ein Viertel der Masse mit Hilfe des Teigschabers innerhalb des Reifens auf das Backpapier streichen. Im vorgeheizten Ofen auf Sicht backen, das heißt, dass jeder einzelne Boden je nach Ofen und Dicke ca. 5 bis 8 Minuten braucht. Eure Böden sind dann durch, wenn die Ränder leicht braun sind und sie sich in der Mitte wie ein weicher Schwamm anfühlen (legt ruhig die Hand vorsichtig oben drauf und prüft die Konsistenz).
Mit der restlichen Masse, wie oben beschrieben, das Ganze noch dreimal wiederholen.

Nun zu den abgezogenen Weichseln:

4. Den Weichselsaft mit dem Zucker und der Gelatine verrühren und kurz aufkochen lassen.
Maizena mit dem Kirschwasser vermischen und in den aufgekochten Weichselsaft einrühren. Nochmals kurz aufkochen lassen und von der Herdstelle nehmen.
Nun nur noch die Weichseln zugeben und kurz durchrühren. Bis zur weiteren Verwendung zur Seite stellen.

Jetzt macht ihr noch die Schokoladen Ganache:

5. Die Kuvertüre klein hacken (oder ihr nehmt schon Schokolinsen) und zusammen mit dem Glukosesirup in eine Schüssel geben.
In einem Topf das Obers kurz aufkochen lassen und über die kleingehackte Kuvertüre gießen.
Mit einem Schneebesen zu einer glatten Masse schlagen und dann einfach bei Raumtemperatur zur Seite stellen und abkühlen lassen. Die Ganache sollte am Ende die Konsistenz von weicher Butter haben.

Ran an die Torte:

6. In der Zwischenzeit könnt Ihr schon einmal mit der ersten Schicht beginnen.
Hierzu den Tortenkarton in eure (abgewaschene) Springform mit eingesetztem Boden legen und den Plastiktortenrand am Rand entlang legen (so bekommt ihr nachher einen schönen Tortenrand und es bleibt nichts in der Springform kleben).
Den ersten Schokoladeboden hinein legen und mit dem Wechselsaft/Kirschwasser-Gemisch leicht tränken.
Auf diesen gebt ihr nun als erste Schicht die abgezogenen Weichseln, welche sich schon etwas eingedickt haben sollten, und verteilt diese gut bis an den Rand.

7. Den zweiten Schokoladeboden drüber legen und leicht andrücken, so dass ihr wieder eine gerade Fläche habt. Auch diesen leicht tränken.

Jetzt macht ihr noch schnell eure Kirschoberscreme:

8. Die Gelatine in heißem Wasser auflösen und dann den Staubzucker und das Kirschwasser unterrühren.
In der Zwischenzeit das Obers aufschlagen und das Gelatinegemisch vorsichtig in das geschlagene Obers einrühren.

9. Gleich als zweite Schicht auf euren Schokoladeboden auftragen und mit dem dritten Schokoladeboden abdecken. Dieser wird natürlich wieder leicht getränkt.

10. Als letzte Schicht kommt nun die Schokoladen Ganache. Auch diese wieder bis an den Rand auftragen und mit dem letzten Schokoladeboden abdecken.

11. Jetzt muss die Torte gut durchkühlen. Falls ihr genug Platz in eurem Gefrierschrank habt, reicht eine viertel Stunde in diesem und ihr könnt gleich wieder weitermachen.
Im Kühlschrank müsst ihr schon etwas länger Geduld haben – hier rechnet ihr am besten eine gute Stunde.

12. Danach die Torte aus dem Reifen nehmen, den Plastikrand vorsichtig entfernen und die Oberfläche und den Rand mit dem restlichen, aufgeschlagenen Obers einstreichen.
Vor dem Einstreichen noch ein bisschen übrig lassen und in einen Spritzsack mit Sterntülle füllen (dieses benötigt ihr zum Schluss noch für die Deko).

TIPP: das Obers nicht zu lange aufschlagen, sonst wird eure Oberfläche nicht glatt. Wenn beim Obers aufschlagen die ersten „Wellen“ erscheinen, nur noch ganz kurz weiterschlagen und dann ist es auch schon fertig.
Wenn Ihr wollt, könnt ihr vor dem Aufschlagen auch etwas Staubzucker drüber sieben, dann habt ihr ein leicht süßes Schlagobers. Beides ist OK.

12. Nun noch fertig dekorieren! An den Rand der Torte kleine Rosetten spritzen und mit je einer Amarenakirsche dekorieren.
In die Mitte kommt jetzt noch ein großer Haufen von der gehobelten Kuvertüre.


xoxo-Nikky



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Donnerstag, 19. September 2013

Maracujas – eine ewige Liebe... Passion for Passionfruit Curd

Maracujas


Auch wenn es in meiner Kindheit schon viele exotische Früchte im heimischen Lebensmittelhandel gab, waren Maracujas doch noch eine Seltenheit.

Und so haben wir unsere erste zarte Bande durch Latella (DAS österreichische Molkegetränk schlechthin – jedenfalls war es noch in meiner Kindheit so) geschlossen. Ich war direkt süchtig danach, egal wo und wann ich war, es musste eine Packung Latella Maracuja mit. Und zwar NUR die Sorte Maracuja. Andere Sorten?! Also wirklich liebe Mutter, was denkst du dir denn? Einzig und allein Latella Maracuja hat eine Daseinsberechtigung!

Und wenn meine Mutter dann auch noch das ein oder andere mal eine ECHTE (!) Maracuja in der Obstabteilung gefunden hat, so war das Kinderglück perfekt (Gieranfälle natürlich vorprogrammiert)!

Allerdings kann ich mich noch an unsere erste richtige Begegnung erinnern, sozusagen face to face. Oh mein Gott, sind die Dinger schleimig! Und die Kerne, also wirklich!
Trotz allem sind wir aber auch im richtigen Leben Freunde geworden, eine jahrelange, stabile Freundschaft.
Auch wandert noch immer das ein oder andere Mal ein Latellapackerl in mein Einkaufswagerl. Manche Sachen ändern sich eben nie, und das ist auch gut so!

Und hier ist noch eine große Liebe, relativ frisch, aber ich denke auch diese Liebe wird über die Jahre hinweg nicht erkalten:

Passionfruit Curd



Passion for Passionfruit Curd


{ergibt ca. 2 normalgroße Marmeladegläser}

25 Maracujas
4 (frische) Eier
2 Eidotter
300 g Feinkristallzucker
200 g Butter

1. Drei Maracujas für später zur Seite legen und die restlichen aufschneiden und das Fruchtfleisch mit den Kernen in den Food Prozessor geben. So lange auf der schnellsten Stufe mixen, bis sich das gesamte Fruchtfleisch von den Kernen gelöst hat.
Durch ein Sieb streichen.

2. Die Eier, die extra Dotter und den Feinkristallzucker gut vermischen.

3. Nun in einem Topf mit dicken Boden (ich nehme hier gerne meinen festen Kupfertopf), bei mittlerer Hitze die Butter schmelzen.

4. Einen hitzefesten Schneebesten zur Hand nehmen, denn jetzt heißt es rühren! Das Ei-Zucker-Gemisch und den Maracujasaft zugeben und bei mittlerer Hitze ununterbrochen rühren bis eine schöne Creme entstanden ist.
Keine Sorge, das wird ganz sicher was. Das Lecithin im Eidotter ist auf eurer Seite!

5. Jetzt nur noch das Fruchtfleisch und auch die Kerne aus den restlichen drei Maracujas unterrühren und alles auskühlen lassen. Danach noch in zwei Marmeladegläser füllen und gut verschließen.
Das ganze sollte sich im Kühlschrank ungefähr eine Woche halten, allerdings ist es bei mir noch nie so alt geworden.


Und hier noch ein kleiner Tipp: das Rezept scheint zwar ganz schön viel, aber vertraut mir! Ihr könnt einfach nicht aufhören davon zu naschen und ratz fatz ist alles weg!
Aber natürlich kann man das Rezept auch halbieren.

xoxo-Nikky



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Dienstag, 16. Juli 2013

Schnelle Waffeln oder wenn der Garten alles gibt!

Schnell Waffeln 4


Eigentlich wollte ich ja schon seit ein paar Tagen ein anderes Rezept hier verbloggen, aber das muss noch ein Weilchen warten – denn im Moment geben die Beeren & Co. im Garten alles was sie können.
Von Nachbars Baum kommen die Kirschen, Anfangs nur von den Ästen auf meiner Seite des Zauns. Inzwischen, dem Pflücker sei Dank, auch die anderen – der Baum wird sonst nie geerntet, da er an einem leichten Hang steht und außerdem von der anderen Seite völlig zugewachsen ist.
Deshalb kommt man nur von meinem Garten aus an die göttlichen Früchte (welch glücklicher Zufall).

Die Stachelbeeren sind auch schon reif, leider gibt es dieses Jahr nur einen Strauch voll, aber für nächstes Jahr ist schon vorgesorgt, denn am Wochenende ziehen gleich noch drei weitere plus ein paar Brombeersträucher im Garten ein!

Und dann noch die Ribiseln, einfach göttlich, schön sauer aber unendlich fruchtig!

Nur die Himbeersträucher sind vom Vorbesitzer leider etwas falsch gesetzt worden, die paar Beeren haben den Pflückvorgang nicht überlebt und sind gleich im Mund gelandet.
Ich bin gerade am überlegen wann ich diese am besten ausgrabe und umsetze. Derzeit sind die Sträucher leider etwas klein und verkümmert und stehen so weit im Schatten, dass es einem nicht wundert warum es dieses Jahr nur 10 Himbeeren gab.

Nachdem der Ofen zur Küche zwar schon geliefert wurde, aber immer noch in seiner Plastikverpackung auf einen technisch begabten Menschen wartet, fallen viele Möglichkeiten weg, was man alles mit diesen süßen Früchtchen machen kann.
Ich fürchte, dass mein über alles geliebter Ribiselkuchen unter der Schneehaube bis nächstes Jahr warten muss – oder ich bringe die nächste Ernte einfach meiner Oma vorbei und lasse mich bebacken (von dort stammt ja schließlich auch das Rezept für den weltbesten Ribiselkuchen).

Aber was auch ohne Ofen geht sind natürlich Waffeln! Wofür hat Frau denn schließlich die zehntausend Spielzeuge in der Küche? Die wollen auch benutzt werden!


Schnelle Waffeln


Was braucht das Herz mehr? Schnelle Waffeln, Schlagobers, Vanilleeis, Ahornsirup und natürlich auch noch frische Beeren! Und danach eine Liege im Garten, weil man sich nicht mehr bewegen kann!


Schnelle Waffeln 2

Schnelle Waffeln 3


Schnelle Waffeln

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Recipe By: Nikky W.



Ingredients:



550 g Milch

380 g Mehl glatt

100 g Butter, geschmolzen

3 EL Zucker

2 TL Maldon Sea Salt, mit den Fingern zerkrümelt oder 1 TL normales Speisesalz

1 TL Backpulver

1 EL Zitronensaft

1 Stk Bioei

1 TL reiner Vanilleextrakt



Directions:



1. Es geht ganz schnell! Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und mit einem Schneebesen alles flott verquirlen biss ein geschmeidiger, zähflüssiger Teig entsteht.

Fertig!

2. Waffeleisen vorheizen & eine Probewaffel opfern! Wer sein Waffeleisen nicht kennt, wird wohl oder übel eine Probewaffel opfern müssen. Ich nehme am Anfang meist eine höhere Temperatureinstellung und regle nach ca. der Hälfte der Waffeln die Temperatur in den mittleren Bereich (Skala 1-6 --> 4).


3. Waffeln goldbraun rausbacken und warm stellen! Ich lege meist ein Geschirrtuch über die schon ausgebackenen Waffeln, damit auch die unteren noch warm sind, bis die letzten Waffeln fertig sind.

4. Und jetzt dem eigenen Geschmack freien Lauf lassen! Ihr könnt die Waffeln mit fast allem servieren - ich nehme am liebsten frisches Obst, Schlagobers, Ahornsirup und Vanilleeis.


xoxo-Nikky



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Sonntag, 19. Mai 2013

2 Monate, Frühlingsende & nichts Neues.... außer ♥ Germwaffeln

Waffeln


In etwa so könnte man die letzten Wochen zusammenfassen, es ist viel Zeit vergangen aber im Haus sieht es immer noch nach Baustelle aus. Für meinen Geschmack ging einfach zu wenig weiter. Das muss sich nun ändern. In einem Monat ist die Housewarming-Party geplant.

Summa summarum nichts neues. Außer, dass ich vor zwei Wochen auf der ersten Hochzeit in einer Reihe von vielen in diesem Jahr war - 2013 ist mein persönliches Jahr des Hochzeitsmarathons.

Jetzt habe ich erst mal bis August Verschnaufpause (Hochzeit N°2), bis es dann im Herbst so richtig los geht und noch drei weitere folgen – für zwei davon habe ich auch versprochen die Hochzeitstorte zu machen. In meinem Wahnsinn habe ich natürlich nicht gemerkt, dass zwischen Hochzeit N°3 und Hochzeit N°4 nur EINE Woche Abstand ist !!!

Aber gut, wer keinen Kalender zur Hand nehmen kann muss eben leiden! Aber immerhin konnte ich meine Mutter als Küchenhilfe/seelische Unterstützung/Krisenmanagerin engagieren, also bleibt noch etwas Hoffnung für mich.

Ach ja, die Küche – meine persönliche Never Ending Story – ist natürlich noch immer nicht da. Inzwischen habe ich ganze fünf mal umgeplant. Aber nächste Woche wird sie bestellt, GARANTIERT! Immerhin brauche ich für die Housewarming Party doch endlich eine Küche – auch wenn gegrillt wird.

Und was macht man ohne Küche, wenn man ständig Gusto auf etwas Süßes hat?

Waffeln! Ja natürlich! Oink ... (wer österreichische Werbung schaut, wird das jetzt verstehen)

Germwaffeln

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Recipe By: Nikky W.



Ingredients:



500 ml Milch, lauwarm

125 g Butter, flüssig

375 g Mehl glatt

1 Pkg. Trockengerm, (Trockenhefe, 7g)

50 g Kristallzucker

1 Prise Salz, Maldon Sea Salt (2 Prisen)

1/2 Zitrone Bio, Schale, fein gerieben

4 Eier Bio



Directions:



1. Milch & Eier Butter schmelzen, Milch lauwarm erwärmen (ich mache das der Bequemlichkeit halber immer zusammen (Milch und Butter zusammen erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist, wenn nötig handwarm abkühlen lassen).

2. die trockenen Zutaten Mehl, Trockengerm, Kristallzucker und Salz vermischen.

Milch-Butter-Mischung zugeben und zu einem flüssigen Teig verrühren, mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 15 Minuten gehen lassen.

3. Weiter geht´s Die Zitrone heiß abwaschen, trocken tupfen und die Schale mit einer feinen Reibe reiben.

Zitronenschale und Eier gut unter den Teig mischen und diesen nochmals 30 Minuten gehen lassen.

4. Das Waffeleisen erhitzen ich brauche bei meinem Waffeleisen immer die mittlere Einstellung.

ca. 7 bis 9 Waffeln backen und mit Ahornsirup, warmer Kirschsauce oder Marmelade servieren.

Enjoy!

xoxo-Nikky



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Sonntag, 14. Oktober 2012

Tarte Tatin Trilogie

Guten Abend ihr Lieben!

Ganz still und heimlich habe ich beschlossen Kitchen Stories wieder „aufleben“ zu lassen, nach über drei Jahren – ist wirklich schon so viel Zeit vergangen?! Ich kann es gerade selbst nicht fassen...

Aber egal, Vergangenheit ist Vergangenheit. Ich mache es jetzt nicht kompliziert, sondern beginne ganz einfach wieder mit etwas Gebackenen.

Wobei, vorher noch eine Frage: wie gefällt euch das neue Design?! Ich dachte für einen Neuanfang braucht es auch ein neues Gewand...

Ach ja, ich sagte nicht kompliziert... also gut, hier kommt meine Tarte Tatin Trilogie...

Gewünscht hat sich die Tartes meine kleine Cousine zu ihrem 21. Geburtstag, sie hat für alle Gäste nach dem Thema Mittelalter gekocht und ich habe die süße Seite übernommen.

Zuerst dachte ich ja, dass man mit 21 doch schon etwas zu alt für eine Themenparty ist, vor allem wenn es ein Familienabendessen ist, aber sie hatte dann doch eine gute Begründung ;-)

Letzten Monat war sie mit ihrem Freund für eine Woche in Tallinn, in Estland - die Tallinner Altstadt wurde 1997 zur Liste des UNESCO-Weltkulturerbe hinzugefügt als „außergewöhnlich vollständiges und gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen nordeuropäischen Handelsstadt“.

Natürlich sind sie dort auch in einem mittelalterlichen Restaurant essen gewesen und das hat ihr so gut gefallen, dass sie erstens die Speisekarte mitgenommen hat (ganz legal, weil gekauft) und uns restliche Familienmitglieder auch daran teilhaben lassen wollte.

Ich fand’s lustig, da wir der Authentizität wegen auch bei Kerzenschein gegessen haben. Etwas weniger belustigend fand ich es allerdings, als ich feststellen musste, dass das Alter nicht vor meinen Augen halt macht, bei Kerzenschein lesen ist nicht mehr so leicht wie früher möglich ... mit 21 hat man dieses Problem noch nicht ;-)

tarte tatin trilogie

Tarte Tatin mit Äpfeln und Kardamom

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Recipe By: Nikky W.

Yield: 8-10 Stück

Ingredients:

1 Packung Butter-Blätterteig (Bsp. Tante Fanny)

7 kleine säuerliche Äpfel

100 g Butter

100 g Zucker

1 TL gemahlener Kardamom

3 Stk Kardamom ganz

1 Ei

1 EL Milch



Directions:


1. Das Obst
Die Äpfel schälen, halbieren und das Kerngehäuse mit einem Ausstecher entfernen.

2. Am Herd
Butter, Zucker, gemahlener Kardamom und Kardamomkapseln in einer ofenfesten Pfanne (ca. 24 cm Durchmesser) schmelzen und karamellisieren lassen, immer wieder die Pfanne schwenken.

3. Weiter gehts
Apfelhälften dicht an dicht mit der runden Seite nach unten in die Form legen. In der Karamellsauce ca. 10 Minuten kochen lasen, immer wieder die Pfanne schwenken - keine Angst, sie brennen wirklich nicht an.

4. Tipp
Falls jetzt noch etwas mehr Geschmack in Form von z.B. Cointreau oder Cognac gewünscht wird, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Einfach einen guten Schuss oder ein kleines Stamperl nehmen und ab in die Karamellsauce.

5. Der Blätterteig
Die Blätterteigplatte in der Größe der Pfanne rund ausschneiden und über die Äpfel legen, aus den Resten ca. 2 cm breite Streifen schneiden, zwirbeln und rund um den Rand legen (muss man nicht machen, aber ich finde das sieht hübscher aus und die Blätterteigreste sind auch gleich verwertet).
Ei und Milch verquirlen und den Teig damit einstreichen.

6. Fast fertig
Die Tarte im vorgeheizten Backofen bei 210 °C (oder Umluft bei 190°C - nehme ich in letzter Zeit sogar lieber, liegt aber an meinem Ofen) für ca. 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen, je nach Ofen auch etwas länger, der Blätterteig sollte am Ende knusprig braun sein und die Karamellsauce lustig nach oben blubbern.

7. Geschafft
Die Tarte aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen. Dann vorsichtig auf eine Kuchenplatte stürzen. - vorsichtig vorgehen, die Karamellsauce ist unglaublich heiß!

8. Fertig
Schmecken lassen!

9. Tipp
Und nun noch meine drei Kombinationen:
Äpfel und 1 TL Kardamom gemahlen, 3 Kardamomkapseln * Birnen, 1 Stange Zimt, 3 Sternanis, 3 Kardamomkapseln und Cognac * Birnen und Äpfel gemischt, 3 Sternanis, 1 Zimtstange und Cointreau - alle drei Varianten haben geschmeckt!

xoxo-Nikky



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Sonntag, 4. Mai 2008

Erdbeer Royale Tarte

Wie ich hier schon geschrieben habe, neige ich gelegentlich zum Übertreiben. Besonders dann wenn es um einen, für uns, besonderen Anlass geht. So auch das Grillen. Da wir ja mangels Möglichkeit nicht so oft dazu kommen, lassen wir es so richtig Krachen, wenn es dann doch einmal sein sollte. Mit uns meine ich eigentlich hauptsächlich mich – Herrn Schaukelpferd bleibt ja dann sowieso nichts anderes übrig, aber letzten Endes freut auch er sich immer über die vielen Auswahlmöglichkeiten.

Normalerweise ist man nach dem Grillen pappsatt, aber ein Dessert muss sein – Schaukelpferd Meinung.
Und am Allerbesten etwas gebackenes, trotzdem vielleicht etwas leichtes – wie leicht nun so eine Erdbeer Royale Tarte tatsächlich ist, darüber kann man sicher diskutieren (aber auf jeden Fall leichter als zum Beispiel ein Christmas Cake allemal).

Außerdem, mit einem Kuchen bzw. einer Torte kann man die Schaukelpferd-Schwiegereltern IMMER ködern. Ein Nein hätte ich da noch nie gehört!

Und auch beim Fotografieren werde ich inzwischen von der ganzen Familie tatkräftig unterstützt. Von den Einen, indem sie sich in Geduld üben, schließlich kann man das Model nicht während des Foto-Shootings einfach verspeisen und von den Anderen wird mir dann sogar das Fotografieren abgenommen. In diesem Fall vom Schaukelpferd-Schwiegerpapa mit seiner neuen Spiegelreflex-Kamera – Beweisfotos wurden gleich von mir festgehalten.


Photoshooting

Bis so eine Kamera, adressiert an mich, unter dem Weihnachtsbaum landet muss ich wahrscheinlich noch etwas mehr backen.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Erdbeer Royale Tarte
Kategorien: Backen, Süß, Erdbeeren, Tarte
Menge: 1 Tarte, 30 cm

Erdbeer Royale Tarte nah

Zutaten

H BODEN
175Gramm Butter
125Gramm Staubzucker
   Salz
3  Eigelb
325Gramm Mehl
   Hülsenfrüchte zum Blindbacken
H ROYALE
1Teel. Vanilleessenz
90Gramm Zucker
250ml Milch
300Gramm Obers
15Gramm Vanille-Puddingpulver
9  Eigelb
   Salz
H ERDBEERBELAG
750Gramm Erdbeeren; ca.
2Pack. Roter Tortenguss

Quelle

 Erfasst *RK* 04.05.2008 von
 Nicole McKenzie

Zubereitung

Für den Boden alle Zutaten gut verkneten (am Besten in einer Küchenmaschine), danach zwischen zwei Klarsichtfolien zu einem Kreis (ca. 40 cm Durchmesser) ausrollen. Eine Folie abziehen und mithilfe der anderen Folie den Teig in die Tarteform legen. Folie entfernen, den Teig gut andrücken, den Rand gerade abschneiden und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Ein Backpapier drüber legen und darauf die Hülsenfrüchte verteilen. Im vorheizen Backofen, auf der untersten Schiene bei 180 °C 20 Minuten blind backen.

In der Zwischenzeit für die Royale Zucker, Milch und Obers, 1 Prise Salz und Puddingpulver in einem Topf, bei mittlerer Hitze, verrühren. Danach die Eigelb und die Vanilleessenz unterrühren. Weiterrühren bis die Masse leicht bindet - Vorsichtig mit der Hitze umgehen, die Eimasse darf nicht zu kochen anfangen. Danach die Masse, durch ein feines Küchensieb in eine Kanne streichen.

Ofen auf 170°C zurückdrehen, Backpapier und Hülsenfrüchte entfernen und die Royale auf dem vorgebackenen Tarteboden gießen. Für weitere 40 Minuten backen, bis die Royale fest ist. Danach aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Für den Belag den roten Tortenguss laut Packungsanweisung vorbereiten, danach die zugeputzen und geviertelten Erdbeeren unter den Guss mischen. Leicht angelieren lassen und danach auf der ausgekühlten Tarte verteilen.

=====




Erdbeer Royale Tarte mit Frosch



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Sonntag, 27. Januar 2008

My chocolaty and fruity heart for you

A heart for your ValentineI haven't participated on any cook event for quite a time, but Valentine's day is a perfect opportunity to participate on such events again.
Now I have enough time at last for cooking and baking and on the other hand, my mother in law had her birthday last weekend, and what would have been better than a cake which comes from all my heart?

In any case, the cake had to be chocolaty with some fruits alongside it, add a cream and the whole thing would be perfect. Though I couldn't find a recipe which satisfied me, I had to create one on my own. In the end, it became so good, that I "have to" make it for my granny again ;-)

Chocoholic Cake with Mango and PomegranateDuring shopping for the ingredients I stumbled over some wee chocolate-hearts, perfect! So I sophisticated the heart shaped cake with some of the cute smaller hearts.

I can really recommend this cake for Valentine's day.

Sweet sunday,

yours, schaukelpferd




-=========REZKONV-Recipe - RezkonvSuite v1.4
Title: Chocoholic Cake With Mango And Pomegranate
Categories: Chocolate, Cake
Yield: 1 Cake

Chocoholic Cake with Mango and Pomegranate 2

Ingredients

H CAKE
300grams Dark chocolate
250grams Butter
4tablesp. Sugar
5  Eggs
1pinch Salt
1tablesp. Vanilla sugar
100grams Flour
40ml Rum
H CREME
250grams Mascarpone
2tablesp. Sour cream
1tablesp. Rum
1tablesp. Vanilla sugar
2tablesp. Sugar
H FRUITS
1  Mango, split in slices
200grams Rasberrys
1/2  Pomegranate, the stones only

Source

 Edited *RK* 01/27/2008 by
 Nicole McKenzie

Directions

Melt the chocolate alongside the butter over steam.

Seperate the Eggs, stir yolk with sugar, vanilla sugar and rum foamy. Stir the egg white with a dash of salt snowy.

Add the flour to the yolk mass, then add the chocolate mass. After that, add the egg snow cautious to the mass.

Add the whole mass to a greased and flour dusted spring form and bake it at 225°C for 20min. The cake should have a soft core.

Give it time to chill out.

Stir all ingredients for the mascarpone cream well, lay it on top of the cake and decorate it with the fruits.

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Montag, 10. Dezember 2007

Weihnachtsbäckerei - Linzerschnitten, ein Stück vom Himmel

Gezwungenermaßen musste ich dieses Jahr die Adventszeit etwas ruhiger angehen. Denn zu meiner Stirnhöhlenentzündung hat sich anscheinend auch gleich eine muntere Grippe dazugesellt. Was habe ich daraus gelernt? Man sollte sich nicht zu früh wieder übernehmen und Sachen etwas ruhiger angehen. Denn das hab ich nun davon, jetzt sitz ich noch immer/schon wieder zuhause und sollte mich schonen. Mach ich auch, ganz ehrlich.

Aber trotzdem, Weihnachtsbäckerei muss eben sein und so habe ich, wie hier schon geschrieben, einfach Herrn Schaukelpferd und auch meine Mutter in der Küche eingespannt. Immerhin ist sie ja auch schon ein alter Hase was Backen betrifft. Und die Oberaufsicht führe ich ja sowieso noch ;-) da kann also nichts schiefgehen.
Bleibt mir auch mehr Zeit um ein paar neue Keksrezepte zu suchen und das Weihnachtsessen zu planen. Natürlich kann ich es mir trotz allem nicht nehmen lassen noch einen Großteil selber zu machen, die "unschönen" Tätigkeiten (wie den leidvollen Küchenputz) gebe ich dagegen gerne ab.

Zu Weihnachten liebe ich es klassisch, die liebgewonnenen Keksrezepte mit denen ich aufgewachsen bin müssen undbedingt sein (neue Sachen haben es dagegen sehr schwer). Wie zum Beispiel dieVanillekipferl, Husarenkrapferl, Linzer Augen, Lebkuchen, Christstollen oder auch Linzerschnitten. Gerade die Linzerschnitten liebe ich besonders und auch wenn diese Art besonders viel Arbeit macht, schmecken sie wahrscheinlich genau dadurch erst besonders gut.
Natürlich würde es einfacher gehen, man könnte zum Beispiel einen Rührteig machen und das Gitter im Anschluss aufspritzen, auch gibt es die die ein oder anderen Helferlein welche im Handumdrehen ein zusammenhängendes Gitter schneiden oder ausstechen. Trotzdem, meiner Meinung nach kommt nichts an die selber gewuzelten Linzerschnitten ran und mit ein bisschen Weihnachtsmusik wird das ganze auch noch eine sehr besinnliche Sache.

Auch der Teig ist schön einfach zu machen und doch durfte ich dieses Jahr eine kleine Überraschung erleben. Denn bis jetzt habe ich immer alle Teige mit Butter gemacht (wie schön brav in der Konditorei gelernt) und es schmeckte alles immer himmlisch - Kalorien usw. darf man zu Weihnachten sowieso nicht beachten.
Dieses Jahr ging mir allerdings die Butter aus und so konnte ich nur einen Teig mit Butter machen und beim anderen musste ich aufBackmargarine von meiner Mutter zurückgreifen. Und beim Gitter wuzeln da merkte ich den Unterschied, mit Margarine tat ich mir viel leichter, denn beim Butterteig musste man sich beeilen und durfte an einer Wurst nicht zu lange rumwuzeln, sonst trat durch die Wärme der Hand die Butter aus.
Die Margarine ist da sehr viel robuster und die Würste für´s Gitter sind mir viel einfacher von der Hand gegangen.
Geschmacklich war auch so gut wie kein Unterschied festzustellen (jedenfalls für meinen verschnupften und beleidigten Gaumen), durch die vielen Gewürze und die Marmelade mag ein eventuell vorhandenes Defizit sicher gut auszugleichen sein.
Auf jeden Fall werde ich in Zukunft was die Butter betrifft eine Ausnahme machen, so wird das Gitterwuzeln noch etwas besinnlicher und auch einfacher ;-)



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Linzerschnitten
Kategorien: Weihnachten, Backen, Kekse
Menge: 1 Blech

Weihnachten - Linzer Schnitten

Zutaten

H TEIG
300Gramm Glattes Mehl
8Gramm Backpulver
150Gramm Butter oder Margarine
70Gramm Geriebene Haselnüsse
120Gramm Staubzucker
8Gramm Vanillezucker
30Gramm Geriebene dunkle Kuvertüre
2  Eier
 Etwas Geriebene Zitronenschale
1/4Teel. Nelkenpulver
1/2Teel. Zimtpulver
H DEKORATION
4Essl. Ribiselmarmelade (nach Geschmack auch etwas
   -- mehr); ca.
   Dotter und Milch zum Bestreichen

Quelle

 Erfasst *RK* 10.12.2007 von
 Nicole McKenzie

Zubereitung

Aus den Zutaten für den Teig rasch einen glatten Mürbteig kneten und danach mindestens eine 1/2 Stunde im Kühlschrank rasten lassen. Etwas mehr als die Hälfte des Teiges ausrollen (in der Größe von ca. 30x36 cm) und auf ein Backblech legen. Der Teig sollte dabei aber nicht dünner als ein 1/2 cm sein, sonst werden die Schnitten zu trocken. Den Teig stupfen (mit einer Gabel mehrmals einstechen) und mit der Ribiselmarmelade ausgiebig bestreichen, so dass der gesamte Boden bedeckt ist. Aus dem restlichen Teig dünne Rollen formen und damit ein Gitter legen - hierfür am Besten viel Zeit einplanen. Den Dotter mit gleichen Teilen Milch verquirlen und das Gitter damit einstreichen. Bei 200°C für ca. 15 Minuten backen bis das Gitter goldbraun wird, danach den Teig aus dem Ofen nehmen und überkühlen lassen. Noch warm in kleine Schnitten schneiden.

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Samstag, 10. November 2007

Weihnachtliche Schokomuffins mit Dörrzwetschken

Herr Schaukelpferd hat heute mal wieder einen Männerabend, ganz nach dem Motto drei Männer allein zuhause. Jede Menge zocken, trinken, "Männergespräche", usw.... so ganz genau will ich es eigentlich gar nicht wissen.
Aber was essen Männer? Natürlich Muffins, denn seit ich das erste Mal welche gemacht habe (auf besonderen Wunsch von Herrn Schaukelpferd) werden diese nun bei jedem Männerabend verlangt und Frau Schaukelpferd wird mit einer guten Flasche Wein entlohnt - so haben wir alles was davon ;-)

Und da ich nun schon ziemlich weihnachtlich eingestimmt bin, mussten natürlich auch die Muffins mitziehen, als Grundlage habe ich mein mehrfach bewährtes Schokomuffin-Rezept genommen und dieses nach meinem Geschmack "verfeinert".

Natürlich habe ich auch wieder ein paar Stück für mich abgezweigt, diese werden zusammen mit einer guten Tasse Highland Toffee Tee genüsslich vernichtet.



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Weihnachtliche Schokomuffins mit Dörrzwetschken
Kategorien: Muffins, Backen, Weihnachten, Zimt
Menge: 12 Stück

Weihnachtliche Schokomuffins mit Dörrzwetschken

Zutaten

100Gramm Zartbitterschokolade, gehack
200Gramm Mehl
1Essl. Vanillezucker
2Essl. Kakaopulver
1Essl. Zimt
2Teel. Backpulver
1/2Teel. Natron
   Salz
2  Eier
100Gramm Zucker
150ml Milch
3Essl. Butter, geschmolzen
6  Dörrzwetschken, grob geschnitten

Quelle

 Erfasst *RK* 10.11.2007 von
 Nicole McKenzie

Zubereitung

Backofen auf 180°C vorheizen (oder wer einen Backofen mit Schnellaufheizung hat, etwas später). Muffinformen vorbereiten, entweder einfetten und mit Mehl stauben oder Papierbackförmchen verwenden. Das Mehl mit dem Vanillezucker, Kakaopulver, Zimt, Backpulver, Natron und einer Prise Salz vermischen. Die Eier mit dem Zucker kurz aufschlagen, danach Milch und Butter einrühren und zusammen mit den trockenen Zutaten kurz vermischen, bis alles feucht ist. Zum Schluss die Schokolade und die geschnittenen Dörrzwetschken unterheben. Den Teig zu 2/3 in die Muffinformen füllen und die Muffins im vorgeheizten Backofen für 25 bis 30 Minuten backen.

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Sonntag, 17. Juni 2007

Erdbeertarte mit Mandeln und Kardamom

Ich wollte dieses Jahr unbedingt wieder zum Erdbeerenpflücken fahren, da der beste aller Männer aber am Wochenende immer arbeiten muss habe ich meine Mutter gefragt ob sie mitfahren will. Gesagt, getan, gestern war es dann so weit. Fast schon zu spät wie wir feststellen mussten, denn durch die große Hitze in den letzten Wochen und noch dazu so wenig Regen ist die Erdbeeresaison bei uns schon so gut wie vorbei. Letztes Jahr war ich deutlich später Erdbeeren pflücken und ich musste mich nur beugen schon hatte ich eine Hand voll schöner, großer Erdbeeren.
Dieses Jahr war alles anders, die Erdbeerpflanzen haben teilweise schon geraschelt, so trocken sind sie schon gewesen und die Erdbeeren die noch dran waren, ein Bild des Jammers. Wir haben uns schon wie zu Ostern gefühlt, denn wir mussten ordentlich suchen um noch ein paar schöne Erdbeeren zu finden.
Ursprünglich wollten wir zwei Körbe pflücken, musste ich doch dringend neue Erdbeermarmelade einkochen - aber dazu das nächste Mal mehr - im Endeffekt kamen wir zusammen auf einen halben Korb und eine dreiviertel Stunde Sucherei.
Zu dieser mickrigen Ausbeute habe ich dann noch einen vollen Korb gepflückter Erdbeeren gekauft, dieser wurde in der Früh von den Arbeitern gefüllt - wohl die letzte große Ausbeute.

Aber eins muss man ihnen lassen, sie schmecken trotzdem gut!

Und nächstes Jahr werde ich besser aufs Wetter achten und nicht nur nach dem Kalender gehen ;-)

Trotz aller Widrigkeiten gibt es heute eine schöne Erdbeertarte, die Schwiegereltern werden sich freuen, kommen sie heute Nachmittag doch noch zu Besuch.



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Erdbeertarte mit Mandeln und Kardamom
Kategorien: Tarte, Backen, Erdbeeren
Menge: 1 Tarte (30 cm Durchmesser), 4 Mini-Tartes (15 cm Durchme

Erdbeertarte

Zutaten

H TEIGBODEN
200Gramm Glattes Mehl
100Gramm Butter
1  Dotter
50Gramm Staubzucker
   Schale von einer 1/2 Bio-Zitrone
   Salz
H FÜLLE
3  Kardamomkapseln
   Oder 4 MS gemahlener Kardamom
250Gramm Weiche Butter
250Gramm Mandeln, gemahlen
250Gramm STaubzucker
4  Eier
1Teel. Vanilleessenz
   Schale von einer 1/2 Bio-Zitrone
50ml Rum
60Gramm Glattes Mehl
H BELAG
600Gramm Erdbeeren
   Staubzucker, bzw. Süßer Schnee
 Erfasst *RK* 17.06.2007 von
 Nicole McKenzie

Zubereitung

1. Mehl mit Butter, Zucker, abgeriebener Zitronenschale und 1 Prise Salz verbröseln und mit dem Dotter rasch verkneten. 2-3 mm dick ausrollen. Tarteform mit dem Teig auslegen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Kurz kalt stellen.

2. Rohr auf 180°C vorheizen. Teigboden mit Alufolie bedecken und mit Rohr ca. 15 Minuten backen.

3. Kardamomkapseln aufbrechen, Samen im Mörser fein zerstoßen. Butter sehr schaumig rühren. Mandeln, Staubzucker und alle weiteren Zutaten für die Fülle einrühren.

4. Masse in die Tarte füllen und im Rohr bei 170°C für ca. eine halbe Stunde backen.

5. Tarte auskühlen lassen, Erdbeeren in Scheiben schneiden und anschließend die Tarte damit belegen.

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