Kitchen Stories

Donnerstag, 26. Juni 2008

Blogpause - Generalüberholung

Ich verabschiede mich nun ein paar Tage und gehe ins Krankenhaus (zur Generalüberholung) für eine kleine OP.

Lg schaukelpferd

P.S.: habe inzwischen alles gut überstanden, darf jetzt offiziell nichts tun und nur auf der Couch sitzen und Däumchen drehen :-)


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Sonntag, 22. Juni 2008

Vier Hochzeitstorten und kein Todesfall

Vor zwei Wochen hat meine Arbeitskollegin und Freundin ihre Hochzeit gefeiert. Wie schnell die Zeit vergeht, es kommt mir noch immer vor wie gestern.

Schon kurz nach dem Heiratsantrag war klar, dass mein Geschenk die Hochzeitstorte selbst sein wird. Natürlich nicht gekauft, sondern selbst gebacken!
Wenn ich damals gewusst hätte was ich mir antue... hätte ich´s trotzdem (wieder) getan!
Denn leider war ich ja den ganzen Winter gesundheitlich nicht so ganz auf der Höhe, aber Dank der leicht unterstützenden Hilfe meiner Mutter haben wir trotzdem noch eine Torte gezaubert mit der ich – und noch wichtiger: die Braut – zufrieden sein konnte.

Was allerdings die Lagerung einer solchen, mehrstöckigen, Torte betrifft, habe ich es fast unterschätzt wie es ist, keine voll ausgestattete Konditorei zur Verfügung zu haben. Wir haben das Problem dennoch gelöst (auch wenn sich die Torte nur hauchzart in meinen Minikühlschrank manövrieren lies). Hier hat sich auch der Vorteil gezeigt, wenn ein weiterer Familienkühlschrank in der Nähe ist. Immerhin ist unser Kühlschrank nie wirklich leer und es musste doch einiges in einen anderen Kühlschrank ausweichen.

Hochzeitstorte im Kühlschrank

Auch der Transport einer mehrstöckigen Torte in einem normalen Auto ist eine recht, nennen wir es einmal wacklige Geschichte. Aber auch das haben wir geschafft, auch wenn wir danach ebenfalls geschafft waren.

Inzwischen ist die Hochzeitstorte „vernichtet“, der obere Teil ruht in der Tiefkühltruhe des Brautpaares und wartet auf den ersten Hochzeitstag und das Brautpaar selbst ist zum ganz normalen (Ehe-)Alltag zurückgekehrt.

Im Hause Schaukelpferd geht es auch ruhiger zu, etwas weniger gekocht wird nun, wir nehmen uns nun mehr Zeit für Freunde und Familie und vor allem füreinander. Bekocht werden wir von der Schaukelpferd-Oma.
Ruhig ist es dadurch hier geworden, nicht unbedingt gewollt. Aber im Moment muss etwas Schonung sein und die Zeit vergeht – wie etwas weiter oben schon erwähnt – einfach viel zu schnell. Viel zu schnell, vor allem wenn ich daran denke das ich nächsten Donnerstag einen wichtigen Termin habe.
Danach wird es hier nämlich noch mal ruhig, denn ich muss mich wieder schonen. Am Donnerstag werde ich nämlich operiert, keine Sorge, nichts dramatisches. Aber aufpassen muss ich nachher schon und darf es mal (wieder) genießen von allen Seiten verwöhnt zu werden.
Danach habe ich aber schon einen seitenlangen Plan was ich alles kochen will und vor allem was ich alles noch verbloggen will. Denn nicht nur das ich massig neue Rezepte habe, welche darauf warten ausprobiert zu werden. Nein, ich habe auch schon sehr viele Fotos von Rezepten, welche schon gekocht wurden und nun darauf warten verbloggt zu werden.
Auch wenn ich nicht viel gemacht habe in den letzten Wochen (eigentlich muss ich ja schon Monate sagen, aber Wochen klingen einfach etwas weniger lang), ein bisschen ist doch zusammen gekommen – Schande auf mein Haupt!

Aber für heute kommen wir wieder zur Hochzeitstorte zurück: auf besonderen Wunsch der Braut hat sich unter dem Zuckerüberzug auf allen Etagen eine Sachertorte versteckt. Diese wurde aber nicht aprikotiert sondern „leicht“ mit einer Butter-Vanillecreme eingestrichen. Das Rezept für die Sachertorte habe ich schon hier verwendet, die Mengen mussten natürlich auf die jeweiligen Größen angepasst werden. Für den Überzug habe ich Massa Ticino verwendet, eine spezielle Dekormasse. Aus dieser habe ich auch die Blüten mit einem kleinen Stempel ausgestochen und danach noch mit gelber Spritzglasur abgerundet.
Das Dekobrautpaar wurde dann erst im Lokal, in welchem gefeiert wurde auf die Torte gesetzt, da der Bräutigam es noch netterweise vor der Trauung vorbeigebracht hat.

So, dass war´s für heute, jetzt nur noch die restlichen Fotos von besagter Torte.

Hochzeitstorte top

Hochzeitstorte

Hochzeitstorte mit Brautpaar

Hochzeitstorte Anschnitt


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Mittwoch, 7. Mai 2008

Show us your.... spice collection

Show us your... spice collection
Gabi of The Feast Within is asking about our Spiceracks and a fitting recipe. No problem, 'cause I've enough time due a flu caught me (again).

Actually, I'm permanent unsatisfied with my kitchen, it's far too small, offers too less storage space and because of that, so I rearrange it on a regular base. Well, at least for my Herbs and Spices I've found an optimum solution.

Gewürzlade Gewürzregal 1 Gewürzregal4

All my Herbs and Spices are uniformly arranged – most of them in a drawer next to the oven, a few in two hanging racks and the rest (particularly all the larger glasses) are in an open rack next to the fridge.

By now, I've got almost every spice a heart desires, I can't stand it if something isn't available at home – in that case I'll go to our „Naschmarkt“ or Asian Shop, armed with a spice shopping list, and fill up our stock.

Gewürzlade2

Gewürzregal 2

Gewürzregal 3

I'm using spices almost everytime, no matter if cooking or baking, mostly I even have to step on the brakes with hot meals if we're awaiting a visit. Mr. Schaukelpferd and myself like eating hot.

This recipe, a mediterranean Chickenbreast with Tortilla rice, isn't very hot as an exception, but it tastes excellent anyway.
I've used black pepper, Maldon sea salt and chili flakes from my spicerack.

Mediterrane Hühnerbrust mit Tortilla-Reis


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Montag, 24. März 2008

Frohe Ostern!!

Ich weiß, ich weiß, lange habe ich diesen Blog nun vernachlässigt, zu meiner Verteidigung: nicht freiwillig, dass kann ich versichern!
Es wird wohl auch in den nächsten Wochen noch etwas stiller sein, denn auch wenn ich gerne möchte, so habe ich in den letzten Wochen bzw. Monaten kaum etwas gekocht bzw. gebacken. Es leben die Fertiggerichte und Essen von Oma bzw. der Familie!

Denn seit Oktober ca. war ich immer wieder krank und besonders seit Jänner zehrt dies schon sehr an meinen Kräften. Aber alles halb so schlimm, in den nächsten Wochen muss ich nur eine klitzekleine OP hinter mich bringen, ein paar Wochen Erholung und dann geht es wieder ab ins Leben und erst mal neue Kräfte tanken :-) ... und dann natürlich ab in die Küche!

Ich habe schon so einiges auf meiner Back- und Kochliste stehen, vor allem da ich in letzter Zeit ziemlich tofusüchtig geworden bin wird es wohl bald ein paar Experimente geben.
Im Juni heiratet eine gute Freundin von mir und ich habe die Ehre die Hochzeitstorte machen zu dürfen, bis dahin dürfte ich mich schon ganz gut erholt haben.
In der Familie gibt es dieses Jahr wieder ein rundes Jubiläum, also wird auch dort kräftig gebacken - mir ist aufgefallen das ich hier, obwohl oft gemacht, bis jetzt kaum Torten präsentiert habe. Das sollte sich dieses Jahr also ändern.

Also seid mit mir in den nächsten Wochen bzw. ein, zwei Monaten noch etwas geduldig, sollte es hier ab und an etwas still sein - es wird sich sicher so schnell es geht bessern :-)

Für´s erste ein paar Fotos von Ostern, auch wenn das Wetter etwas sehr kühl war, beginnt mit diesen Feiertagen für mich der Frühling.

Dieses Jahr gab es wieder ein Osterlamm für die Osterkorbweihe und natürlich gefärbte Eier, Osterschinken (dieses Jahr asiatisch gewürzt und mit einer Honig-Chili-Glasur abgerundet), mein Waldviertler Bierbrot hat es nicht mehr rechtzeitig geschafft. Dafür kam es heute beim Ostermontagbrunch zu seinen Ehren.
Am Ostersonntag waren wir nach der Messe bei meiner Tante zum Osteressen eingeladen, zum Kaffee habe ich dann einen Simnel Cake mitgebracht, aber mehr dazu in den nächsten Tagen.

Heute gibt es erstmals nur die Bilder, in den nächsten paar Tagen aber auch die Rezepte.

Schönen Abend und einen guten Start in den Frühling,

euer schaukelpferd.

Simnel Cake

Ostertisch

Simnel Cake angeschnitten

Ostermontagbrunch

würziger Osterschinken

Waldviertler Bierbrot


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Sonntag, 6. Januar 2008

Und auf einmal ist es zu Ende....

.... das letzte Jahr.

Vieles ist anders gekommen als geplant, einiges besser, anderes... na ja, nicht schlecht, aber zumindest nicht so wie vorgestellt.

Die letzten Tage vor Weihnachten haben nur der Familie gehört, so wie auch die letzten Tage zwischen den Jahren.

Zu Essen hat es bei uns einiges gegeben, Kekse, Stollen, Lebkuchen, Christmas Cake und auch Truthahn mit allen erdenklichen Beilagen (in diesem Jahr habe ich mich von Nigella Lawson durch das Festessen leiten lassen – mit ein paar kleinen Änderungen hier und da, natürlich).

Dieses Jahr haben wir den Weihnachtsabend im kleinen Kreis verbracht nur wir und meine Schwiegereltern, sowie ein Pflegehund – welcher uns noch bis Sylvester beehrt hat.

Und auch der Truthahn selber war wieder einmal ein Festessen. Mein Traumtruthahn, welchen ich bei unserem Einkauf am Naschmarkt gesehen habe (der gute Flieger hatte gute 15 Kilo) ist es zwar nicht geworden, dafür aber auch ein relativ stattliches Exemplar von 5,5 Kilo (Mit Füllung hat er dann sicher seine 6 kg auf die Waage gebracht) – dieser war natürlich mehr als ausreichend für unsere noch kleine Familie.

Bei der Füllung war ich dieses Jahr etwas mutiger, da letztes Jahr die klassische Maronifüllung niederschmetternd schlecht bei der Familie angekommen ist, hatte dich dieses Jahr nichts mehr zu verlieren. Also gab es eine Gingerbreadfüllung. Ich kann nur sagen es war eine meiner besseren Ideen!!

Dazu gab es noch Cocktailwürstchen im Tiroler Schinkenspeckmantel, Kohlsprossen mit Maroni und Speckwürfel, Apfelrotkraut mit Rotwein, karamellisierte Ahornpastinaken, Cranberrysauce (und natürlich auch eine Truthahnsauce, mit Leber angedickt), sowie Waldviertler Erdäpfelknödel – von meiner Schwiegermutter beigesteuert.

Eigentlich konnte danach nicht einmal jemand „papp“ sagen, trotzdem gab es nach der Bescherung noch einen Christmas Cake, zwei Wochen vorher gründlich mit Sherry getränkt... lecker!! Ein schlechtes Gewissen wurde einfach nicht zugelassen.

Und auch die nächsten Tage waren ein Festessen, allein am nächsten Tag den Kühlschrank aufzumachen war wie ein Weihnachtsgeschenk... das naschen hier und da natürlich ebenfalls!

Die Tage danach hat es Truthahn in allen Varianten gegeben. Kalt, warm, im Sandwich, mit einer scharfen Currysauce, Truthahn ganz allein und letzten Endes durften auch die Tiere andächtig vor der Karkasse sitzen und auf ihre Fleischportionen warten, während Herr Schaukelpferd auch noch die letzten Stückchen ausgelöst hat.

Viel fotografiert wurde über die Feiertage nicht, zumindest nicht immer das Essen. Trotzdem gibt es ein paar Fotos, da mein Schwiegervater doch auch ein paar Fotos vom Weihnachtsessen geschossen hat – die will ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Und auf einmal war auch schon Sylvester da, kaum erholt von den Weihnachtsfeiertagen, den Essgelagen und den langen Vorbereitungen, kommt auch schon die nächste Feier.

Unsere Planung für dieses Jahr Sylvester war, dass wir keine Planung hatten. Wir wollten es ruhig zuhause verbringen und den Tieren eventuell Beistand leisten. Vielleicht ein kurzer Abstecher zu einer Sylvesterparty unserer Freunde aber nichts Besonderes – da wir an diesem Tag beide auch noch gearbeitet haben und schon am Abend dementsprechend angeschlagen waren.

Und wie immer kam alles ganz anders als geplant. Innerhalb von zehn Minuten hatten wir die ganzen heimatlosen Sylvesterseelen aus meiner Familie zusammengesammelt – unfreiwillig, ich weiß immer noch nicht so recht wie diese Lawine über mich hereinbrechen konnte. Also musste kurz vor Geschäftsschluss noch alles an Zutaten für ein fürstliches Sylvesterfondueessen zusammengesammelt werden.

Nach dem Einkaufen war ich erst mal so fertig das ich bei einer bekannten amerikanischen Coffeeshop-Kette ein kleine Pause mit Kaffee einlegen musste (Gott sei Dank hat meine Mutter – auch eine dieser heimatlosen Sylvesterseelen – mir an diesem Tag noch beigestanden), bevor es daran ging alle Schätze auch nach Hause zu schaffen.

Kaum dort angekommen, war auch schon das nächste Dilemma zu lösen. Wir hatten natürlich keine Fonduepaste vom letzten Jahr zuhause. Also wurde die Schaukelpferd-Mutter quer durch Wien zu den Schaukelpferd-Schwiegereltern geschickt um deren Vorrat zu plündern.

Alles in allem ist es erstaunlich wie viele Probleme man in ein paar Stunden lösen kann und wie schnell ein Sylvesteressen mit Fondue, samt Cocktailempfang und abschließender Käseplatte auf die Beine zu stellen ist.

Ach ja... und Jahrestag hatten wir auch noch, genau am 1. Jänner um 3 Uhr in der Früh.... den habe ich allerdings dieses Jahr zum ersten mal verschlafen – so müde war ich.

Christmas Cake 1 Christmas Cake 2
Christmas Cake 3 Christmas Cake 4
Christmas Cake 5 Christmas Cake 6
Christmas Cake Christmas Cake piece
Lebkuchenhaus Truthahn mit Cocktailwürstchen
Kohlsprossen mit Speck und Maroni Ahornpastinaken
Klassische Truthahnsauce Waldviertler Knödel
Sylvesterbuffet Lachsbrötchen


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Samstag, 1. Dezember 2007

Der Backofen glüht - Weihnachten hat begonnen

In der letzten Woche ist bei uns schon fleißig gebacken worden und es sind auch schon ein paar Keksdosen gut gefüllt - vor allem an Lebkuchen wird es uns nicht mangeln.
Trotzdem muss ich sagen, bis jetzt war es für mich das am wenigsten anstrengende Jahr was Weihnachtsbäckerei betrifft. Denn dadurch das ich krank war und diesmal sehr schlecht auf alle Medikamente reagiert habe und mich dadurch sehr müde und elend gefühlt habe, "durfte" ich die "schlechten" Arbeiten alle abgeben.
Was heißt, dass ich das Kneten vom Lebkuchenteig Herrn Schaukelpferd überlassen habe, sowie das Ausrollen. Meine Mutter wurde ebenfalls zum Kneten der ganzen Mürbteige abkommandiert und beim Kipferl wuzeln durfte sie auch gleich mithelfen. Den anschließenden Küchenputz haben sich auch beide aufgeteilt.
Somit blieb mir das Zusammenwiegen, der Feinschliff und vor allem die Oberaufsicht - alles in allem nicht sehr anstrengend ;-)
So könnte es doch weitergehen....

Bis jetzt wurden vier Sorten gebacken: Vanillekipferl, Linzer Augen, Linzer Schnitten und Lebkuchen (unter anderem mit den Lebkuchenmänner-Austechformen aus Schottland)
Die Rezepte folgen morgen und die anderen Sorten in der kommenden Woche, u.a. (insofern ich noch einen Fleischer finde der mir Rindernierentalg liefern kann) Christmas Pudding, Christmas Cake, Gingerbread, Kletzenbrot, Butterbrote, Husarenkrapferl, Linzer Stangerl, usw.
Aber mal schaun zu wie viel ich wirklich noch komme :-)

Linzer Schnitten Vanillekipferl
Linzer Augen Lebkuchenmänner


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Mittwoch, 28. November 2007

Wenn der Postmann zweimal klingelt...

... dann bringt er meist ein Päckchen ;-)

Vor allem unser Postbote ist eine Show wert, denn nicht nur dass er die Angewohnheit hat zu teilweise fast menschenunwürdigen Zeiten zu klingeln - pünktlich um 6 Uhr ist keine Seltenheit, spätestens aber um 7 Uhr - sondern er ist auch immer äußerst gut gelaunt.
Auf morgendlich verschlafene Menschen wirkt es manchmal schon recht eigenartig wenn einem der Postbote entgegenträllert "Guteeeen Morgeeen, die POST ist daaaa!!!"
Trotzdem, man (frau) ist selbst auch immer gut gelaunt, nachdem von so einem gutgelaunten Menschen ein Paket übernommen wurde. Dieses Jahr zu Weihnachten bekommt er einen Keksteller von uns, denn in der Stadt haben wir diese Art von Postboten schon als ausgestorben gewähnt.

Aber diesmal war es ein ganz besonderes Paket, denn es ist mit und von der "guten Mutter" ;-) ... genauer gesagt hat Ulrike von Küchenlatein uns ein liebevolles Care-Paket zusammengestellt, nachdem sie erfahren hat wie mager es hier mit der Verfügbarkeit von diesen Produkten aussieht. Weihnachtstag um einen Monat früher! Und wie man sehen kann, mussten wir gleich das erste Gläschen verkosten und es war einfach himmlisch!

Bonne Maman-Care Paket

Im Päckchen gefunden wurden Quitten-Gelee, Orangen-Marmelade, Erdbeer-Konfitüre und auch Rhabarber-Konfitüre, welche das neue Jahr wahrscheinlich nicht mehr erleben werden ;-)


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Mittwoch, 21. November 2007

Riesenkarotten leben länger...

... aber auch nur weil ich derzeit, wegen einer Stirnhöhlenentzündung, außer Gefecht gesetzt bin. Ansonsten wäre es ihnen sicher schon an den Kragen gegangen. Und mit Riesenkarotten meine ich auch Riesenkarotten, die süßen "kleinen" Dinger sind so groß das wir unsere drei Mäuse mehrere Wochen (oder gar Monate?) damit ernähren könnten - alternativ könnten sie die Karotte auch aushöhlen und als Mäusenest verwenden, oder, oder, oder.... sicher könnte man sich auch gegen einen Einbrecher damit wehren, Gewicht genug haben sie ;-)

Riesenkarotten

Wie mich die Riesenkarotten erreicht haben? Über Umwege, so viel kann ich sagen. Angefangen hat alles bei einem Bauern, welche anscheinend Unmengen von diesen Winterkarotten aus dem Acker geholt hat. Er selbst konnte sie nicht alle brauchen und wollte sie wieder einackern, dieser jene Bauer ist irgendwo in Niederösterreich beheimatet. Und hier mitten in Wien, ganz in der Nähe von uns, sitzt ein Pfarrer und hat auf größeren oder kleineren Umwegen von diesen Riesenkarotten erfahren und ist kurzerhand mit seinem Kleinbus richtung Bauer gedüst um die Karotten zu retten. Und der Bauer? Der war anscheinend so glücklich das sich jemand für sein Riesengemüse interessiert das er zu den Riesenkarotten auch noch Riesenkohlrabi, Riesenpastinaken, Riesenkürbisse, usw dazugepackt hat. Also fuhr der Pfarrer mit einem Kleinbus, bis unters Dach mit Riesengemüse gefüllt, zurück nach Wien. Zuhause angekommen wurden die fleißigen Haushälterinnen ermuntert schön viel Gemüse einzukochen, viel weniger wurde das Gemüse allerdings nicht. Also hat der Pfarrer angefangen es zu verteilen. Und da kam meine Oma ins Spiel, diese hat nämlich an die ganze Familie gedacht und ihre Unmengen an Gemüse, welche sie da bekommen hat, wiederum an ihre Familie zu verteilen. Tja, jetzt hab ich auch welche und anscheinend ist der Berg beim Pfarrer noch immer nicht wesentlich kleiner geworden, also darf ich bald wieder mit der nächsten Verteilaktion rechnen.

Also habe ich beschlossen das es Suppe geben wird, sobald es mir wieder etwas besser geht. Schöne, gute (Riesen)Karottensuppe :-)


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Donnerstag, 8. November 2007

Wanted: Turnip


Kopfgeld: Haggis, Neeps & Tatties!!!! ;-)

auch Swede (England & Scotland), Kohlrübe (Deutschland?) oder Steckrübe (u.a. Österreich) genannt.

Swede or Turnip

Seit unserer Rückkehr aus Schottland bin ich leider erfolglos auf der Jagd nach dieser Rübe, meistens wussten die Verkäufer nicht einmal wovon ich spreche und wollten mir einfach nur Kohlrabi verkaufen - aber nicht mit mir! Noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben :-)

Schönen Abend

schaukelpferd

Swede



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Donnerstag, 1. November 2007

Das große Kücheneinräumen... nach Schottland

Im Moment kommt es uns ja so vor als wäre die Zeit in Schottland schon eine Ewigkeit lang vorbei, aber wenn ich einen Blick in die Küche werfe ist Schottland plötzlich wieder ganze nahe. Denn alle liebevoll zusammengekauften Mitbringsel (wegen derer wir am Flughafen immerhin noch eine ganze Tasche kaufen mussten, da wir Übergewicht hatten) wollen dort noch verräumt werden.

Ganz besonders stolz bin ich auf meine Puddingschüsseln, die Shortbread Mould und vor allem die vielen Cookie Cutter haben es mir angetan - Weihnachten kann kommen, ich bin gerüstet - außerdem wäre da noch meine Packung Maldon Sea Salt, jede Menge Oat Meal, kleine Whinnie Puh- und Weihnachtszuckerdekorationen... und so weiter und so fort. Die Liste ist ziemlich lang.... eigentlich würde ich am liebsten alles auf einmal Kochen und Backen, damit ich alles verwenden und ausprobieren kann ;-) Wie gut das nun lange und dunkle Winterabende auf uns zukommen, also mehr als genug Zeit!

Nur dieses Wochenende nicht, dieses Wochenende ist Ruhe angesagt. Ausspannen, die Schätze noch einmal durchstöbern und alles entgültig verräumen - bis alles wieder vorgeholt wird um verwendet zu werden. Zum Glück habe ich auch genügend Kochbücher eingekauft, also werden mir die Ideen auch nicht so schnell ausgehen.

Schottland-Kücheneinkäufe

Schottland-Cookie Cutter

Schottland-neue Kochbücher



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