Scotch & British stuff

Dienstag, 3. Dezember 2013

Alle Jahre wieder .... oder auch Boozy Christmas Cake !

Foodblogger-Advent-Badge



Christmas Cake 2


Dieses Jahr gibt es auch von den österreichischen Foodbloggern einen Adventkalender, das heißt jeden Tag bis zum 24. Dezember gibt es Rezepte für die Weihnachtszeit!
Heute darf ich mit meinem Boozy Christmas Cake das 3. Türchen sein, na dann wollen wir mal beginnen ;-)


Ich liebe Traditionen, vor allem zu Weihnachten! Und diese müssen nicht zwingend nur aus Österreich kommen, es kann auch schon mal etwas internationaler zugehen – in diesem Fall von über den Kanal.
Zu Weihnachten dürfen zwar die österreichischen Klassiker wie Christstollen, Linzer Augen, usw. auf keinen Fall fehlen, aber seit ein paar Jahren haben sich auch ein paar britische Lieblinge dazugesellt. Hier steht der Christmas Cake an erster Stelle. Diesen gibt es alle zwei Jahre zu Weihnachten, immer abwechselnd mit dem, ebenfalls britischen, Christmas Pudding.
Und nach über sieben Jahren kann man doch schon von Tradition sprechen!


Christmas Cake


Boozy Christmas Cake

{∅ 22 – 23 cm}

580 g Rosinen
230 g Korinthen
230 g Cranberries getrocknet
110 g Orangeat
110 g Dörrzwetschken
150 ml Single Malt Whisky


225 g Butter (Zimmertemperatur, die Idealtemperatur von Fett beim schaumig Rühren liegt bei ca. 20°C)
195 g Demerara Zucker
4 Eier (auch Zimmertemperatur; Eier sollten immer die gleiche Temperatur wie die Butter haben)
1 Orange, die Schale abreiben
1 Zitrone, ebenfalls die Schale abreiben

2 EL Orangenmarmelade
2 TL Vanilleextrakt

250 g Mehl, glatt – einmal durchsieben
½ TL Salz
2 TL Mixed Spice *
1 TL Zimt gemahlen
¼ TL Muskatnuss gemahlen

3-4 EL Whisky, zum Beträufeln
ca. 200 g Orangenmarmelade
500 g Marzipan
etwas Staubzucker
ca. 1 kg Rollfondant


Orangenmarmelade



1. Die Dörrzwetschken klein schneiden (sie sollten in etwa die gleiche Größe wie die Cranberries oder Rosinen haben) und mit den restlichen Trockenfrüchten in einer großen Schüssel vermischen. Mit dem Whisky übergießen, durchrühren und zugedeckt über Nacht ziehen lassen.

2. Jetzt müssen wir erst einmal die Backform „präparieren“: entweder nehmt ihr eine normale Springform (das funktioniert auch) oder eine eigene, runde und nahtlose Tortenform aus Aluminium (z.B. von PME; hier ist der Rand etwas höher als bei normalen deutschen Formen).
In beiden Fällen gehört die Form sowohl innen, als auch außen verkleidet:
innen nehmt ihr normales Backpapier und schneidet einen Kreis in der Größe eures Tortenformbodens aus sowie einen oder zwei lange Streifen für die Seitenwand (dieser sollte auf jeden Fall mindestens 4 cm breiter sein, als eure Form hoch ist).
Von dem Streifen nun eine Längskante 2 cm breit umfalten (das wird euer „Saum“) und diesen im Abstand von ca. 1 cm jeweils bis zum Falz einschneiden.

4. Nun buttert ihr eure Tortenform innen gut aus. Das ist jetzt unser „Kleber“ damit das Backpapier auch gut hält.
Jetzt den Backpapierstreifen am Innenrand anlegen, sodass der Falz genau auf der Kante am Boden verläuft, und das ganze gut andrücken.
An der Stelle wo sich die zwei Kanten vom Seitenstreifen überlappen noch einmal mit etwas Butter fixieren. Nun noch den Backpapierkreis in den Boden legen und auch gut festdrücken.

5. Auch außen gehört die Tortenform umhüllt. Dazu nehmt ihr schweres Packpapier (gibt es meist in Braun oder in Weiß, gebleicht), faltet es unbedingt doppelt und kleidet eure Tortenform damit außen ein. Auch das Packpapier soll mindestens 2 cm über den Rand der Tortenform hinausragen.
Ich stelle dafür meine Tortenform auf den doppelt gefalteten Bogen Packpapier und schneide einen sehr großen Kreis rundherum aus (ca. Durchmesser Tortenform + 15 cm). Zeichnet mit einem Bleistift den Boden der Form nach, danach könnt ihr mit einer Schere den Kreis bis zu dieser Linie mehrmals einschneiden. Dadurch lässt sich das Packpapier leichter um die Rundungen der Tortenform schlagen. Diese wieder in die Mitte des zugeschnittenen Papiers, auf den markierten Kreis, stellen und die Seitenteile, eins nach dem anderen, hochschlagen. Zum Schluss alles mit einem Küchengarn fixieren.

6. Wenn ihr das geschafft habt, könnt ihr den Ofen schon auf 150°C aufheizen und den Kuchenteig machen.

7. Hierzu die Butter mit dem Demerara Zucker schaumig rühren (das braucht etwas Geduld, hier auf keinen Fall hudeln). Wenn ihr das Gefühl habt, die Butter ist schaumig genug (unter 10 Minuten kann das aber gar nicht sein) könnt ihr die Orangen- und Zitronenschale unterrühren und dann werden auch schon die Eier, eines nach dem anderen, gründlich untergerührt.

TIPP: Am besten verquirlt ihr vorher schon alle Eier in einem extra Schüsselchen und lasst diese dann in mehreren, kleinen Portionen unter ständigem Rühren in die Buttermasse einfließen.
Auch hier nicht zu schnell vorgehen, sonst kann sich die Buttermasse nicht mit den Eiern verbinden (in der Fachsprache heißt dies dann „grellieren“ = Abtrennen des Fettes durch zu hohe oder zu kalte Flüssigkeitszugabe von z.B. Eiern, Wasser, Milch, etc. – u.a. deshalb sollte die Butter auch immer die gleich Temperatur wie die Eier haben).
Sollte es euch tatsächlich mal passieren, dass euch zu viel von den Eiern in die Butter geflutscht ist (kann schließlich jedem mal passieren) oder die Masse grelliert euch aus irgendeinem anderen Grund, dann gibt es einen guten Trick wie ihr sie trotzdem noch retten könnt:
Ihr gebt einfach 1 bis maximal 2 EL von dem bereits abgewogenen Mehl zu der Butter-Ei-Masse hinzu und lasst den Mixer weiterrühren bis das Mehl die Flüssigkeit, welche die Butter nicht aufnehmen konnte, gebunden hat. Danach macht wieder weiter als wäre nichts geschehen.


8. Wenn ihr alle Eier unter die Buttermasse gerührt habt, gebt noch die 2 EL Orangenmarmelade und die Vanille dazu und rührt das ganze nochmal kurz weiter bis sich alles gut vermischt hat.

9. Das Mehl mit den Gewürzen und dem Salz vermischen. Jetzt braucht ihr eine sehr große Schüssel (es müssen alle Zutaten hineinpassen und ihr braucht auch noch etwas Platz zum Verrühren). In diese gebt ihr die Butter-Zucker-Masse und dann werden die beschwipsten (= boozy) Früchte abwechselnd mit der Mehlmischung in die Butter-Zucker-Mischung eingerührt. Darauf achten, dass sich keine „Mehlnester“ mehr verbergen, aber auch nicht zu viel rühren.

10. Die fertige Masse nun nur noch vorsichtig in die vorbereitete Form füllen, glatt streichen und den Christmas Cake bei 150°C für 3 bis 3 ½ Stunden auf der mittleren Schiene backen – je nach Backrohr.

11. Nach 3 Stunden solltet ihr auf jeden Fall einmal nach eurem Christmas Cake schauen. Hier hat sich die Holzstäbchen-Garprobe bewährt: wenn ihr ein Holzstäbchen mittig in den Kuchen steckt und vorsichtig wieder raus zieht, sollte nichts mehr dran hängen bleiben.
Auch mit der Hand könnt ihr euren Kuchen austesten: legt eure flache Hand auf die Oberfläche und drückt euren Kuchen einmal vorsichtig. Fühlt er sich fest an ist alles OK, meint ihr er fühlt sich in der Mitte noch „schwammig“ an, dann gebt ihm auf jeden Fall noch die ½ Stunde. Letzten Endes ist das auch ein bisschen Gefühlssache.

12. Wenn der Christmas Cake fertig gebacken ist, nehmt die Form aus dem Backrohr und lasst den Cake (noch in der Form!) auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen. Erst danach dürft ihr den Kuchen auspacken und aus der Form lösen.

13. Und jetzt habt ihr es auch schon für die nächsten 2 bis 3 Wochen fast geschafft!
Wenn ihr den Christmas Cake ausgepackt habt, dreht ihn einmal um, sodass der Boden nach oben schaut und stecht diesen mit einem Stäbchen mehrmals ein. Danach beträufelt ihr ihn noch mit dem restlichen Whisky. Lasst ihn noch ein Weilchen so stehen, damit der Whisky auch gut einziehen kann.
Und jetzt darf euer Christmas Cake auch schon in einer Keksdose bis Weihnachten reifen!

14. Ein paar Tage vor Weihnachten könnt ihr euren Christmas Cake fertig machen (ganz Mutige, die vorher nie Zeit finden, machen den Christmas Cake auch erst am 24. Dezember fertig).

15. Zuerst „glättet“ ihr die Oberfläche von eurem Christmas Cake. Denn durch die Rosinen, Korinthen und dergleichen ist diese doch etwas „holprig“. Dazu einfach mit einem scharfen Messer alle Minihügel wegschneiden. Eventuelle Löcher könnt ihr auch mit kleinen Klecks Marzipan ausgleichen.
Oder ihr schneidet den Kuchen einfach gleich gerade und dreht ihn um, so dass die glatte Unterseite nun oben ist. Beide Varianten funktionieren.

16. Wenn das erledigt ist, die Orangenmarmelade in einem Topf erhitzen und einmal kurz aufkochen lassen, sie soll heiß und flüssig sein.
Solltet ihr nur Marmelade mit Schalen bekommen haben, könnt ihr diese jetzt durch ein Sieb passieren.
Den Christmas Cake oben und auf den Seiten mit der heißen Marmelade einstreichen.

17. Nun eure Arbeitsfläche mit gesiebtem Staubzucker bestreuen und das Marzipan ausrollen (nicht zu dünn, dann tut ihr euch leichter), über den Kuchen breiten und andrücken. Durch die Marmelade klebt euer Marzipan auch schön an.
Alles was zu viel ist, am Rand entlang mit einem scharfen Messer abschneiden.

18. Jetzt kommt auch schon der letzte Schritt: die Arbeitsfläche nochmals mit gesiebtem Staubzucker einstauben und den Rollfondant ausrollen (vorher schön weich kneten, dann geht’s leichter). Auch hier nicht zu dünn werden, ca. 3 mm sind durchaus OK, und wieder über den Kuchen breiten – am besten ihr nehmt hier eine große, flache Platte zur Hilfe, welche ihr unter den ausgerollten Rollfondant schiebt und diesen dann besser über den Kuchen heben könnt.
Leicht andrücken, glatt streichen und den Überschuss wieder am Rand entlang abschneiden.

Nun kommt der lustige Teil: dekoriert den Kuchen nach eurem Geschmack. Eine eher klassische Idee sind Ilex Blätter aus grünem Rollfondant und rote Beeren. Weiße Schneeflocken machen sich zusammen mit Silberelementen auch ganz gut. Lasst eurer weihnachtlichen Fantasie einfach freien Lauf!

Meine Christmas Cake Dekoration für dieses Jahr könnt ihr am 21. Dezember hier sehen.

Bis dahin eine frohe Weihnachtszeit und viel Erfolg bei eurer Weihnachtsbäckerei!



* INFO: „Mixed Spice“ ist eine britische Gewürzmischung, auch unter „Pudding Spice“ bekannt. Zimt ist in der Mischung sehr stark vertreten, ebenso Muskatnuss und Piment. In Wien (oder auch per Onlineshop) ist Bobby´s Foodstore eine gute Quelle.
Die Gewürzmischung selber machen ist auch eine Option:

1 EL Zimt gemahlen
1 EL Piment gemahlen
1 EL Muskatnuss gemahlen
2 TL Muskatblüte (Mazis) gemahlen
1 TL Nelkenpulver
1 TL Koriander gemahlen
1 TL Ingwerpulver gemahlen



Christmas Cake 10



Christmas Cake 9



Christmas Cake 8



Christmas Cake 7



Christmas Cake 6



Christmas Cake 5



Christmas Cake 4



Christmas Cake 3



Erster Advent 2013



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xoxo-Nikky



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Dienstag, 6. Januar 2009

Cake of Kings aus dem Brotbackautomaten

Überraschenderweise waren die Sternsinger schon am Sonntag vor unserer Tür, so waren wir heute sozusagen "ungestört" und haben den Nachmittag zusammen mit den Schaukelpferd-Schwiegereltern verbracht - unseren jährlichen Segen schon wohlwissend auf unserem Türstock.
Leider geht das Glück seit ein paar Tagen aber nicht bei uns ein und aus, denn gestern haben wir den gesamten Nachmittag beim Tierarzt (bzw. beim Tierarzt, in der Uniklinik und wieder beim Tierarzt) verbracht. Unserem Hund, Corah, geht es schon seit einiger Zeit etwas schlechter und macht uns mit dem Fressen immer wieder Sorgen. Seit zwei Tagen hatte sie nun schon die Futteraufnahme komplett verweigert und so lag sie gestern, wie wir Mittags heimgekommen sind, völlig entkräftet auf dem Boden und wollte im ersten Moment gar nicht aufstehen. Da haben wir nicht mehr lange gefackelt und haben den Hund geschnappt (Herr Schaukelpferd musste sie tragen) und sind zum Tierarzt gedüst.
Dieser hat erstmal hohes Fieber und Tastschmerzen am Bauch festgestellt, also wurden wir gleich mal an die Uniklinik zum Ultraschall überwiesen.
Dort dann die Hiobsbotschaft: leider ein böser Tumor an der Milz, sehr groß, Kindskopfgroß. Nach eingehender Beratung der verschiedenen Möglichkeiten sind wir, mit dem Befund in der Hand, zurück zu unserem Tierarzt gefahren.

Im Moment bekommt sie nun Infusionen, fiebersenkende Medikamente, etwas gegen den Durchfall und "Hundediätbrei" für den Magen, um zumindest die Symptome in den Griff zu bekommen. Danach schauen wir zusammen mit dem Tierarzt weiter, hoffen wir aufs Beste. Zumindest dürfte es ihr ohne Fieber nun schon wieder besser gehen und sie nimmt am Leben rundherum wieder teil!

Nach dem doch recht anstrengenden Tag wollte ich heute zwar doch einen Dreikönigskuchen backen, aber mit wenig Aufwand. Gut das ich den Brotbackautomaten hier "rumstehen" habe, nach ein paar Modifikationen am Rezept hat er heute Mittag brav den Teig geknetet und danach musste nur noch der Backofen den Rest erledigen. Sehr empfehlenswert!

Hier in Österreich gibt es eigentlich keine flächendeckende Tradition einen Dreikönigskuchen zu backen, jedenfalls wäre mir noch keine begegnet und auch meine Oma meint es so - und Omas haben doch immer recht. Also habe ich mich einfach mal wieder "über den Kanal" bedient und einen britischen Cake of Kings gebacken. In diesem wird eine Bohne eingebacken und wer diese findet ist Bean king for a day. In unserem Fall eher Pea king, in Ermangelung von Trockenbohnen habe ich einfach eine getrocknete Kichererbse genommen.
Unsere Erbse wurde nicht gefunden, also widme ich sie nun unserem Hund - Corah ist unser Pea King!
Vielleicht hilft es ja ein bisschen.

Corah

Ich hoffe ihr habt alle einen angenehmen Dreikönigstag verlebt, mit vielen Königen, aber ohne Hiobsbotschaften.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Cake Of Kings aus dem Brotbackautomaten
Kategorien: Weihnachten, Feiertage, Kuchen, Brotbackautomat
Menge: 1 Kuchen

Cake of Kings

Zutaten

H TROCKENFRÜCHTE-MISCHUNG
45Gramm Aranzini
40Gramm Zitronat
70Gramm Korinthen
30Gramm Goldrosinen
50Gramm Piniennüsse
50Gramm Kandierte Kirschen
   Über Nacht mit
5Essl. Brandy
   Marinieren lassen
H TEIG
550Gramm Glattes Mehl
1Pack. Trockengerm
1Teel. Salz
150ml Milch
100Gramm Butter, zimmerwarm
100Gramm Zucker
1  Zitrone , Schale abgerieben
2  Orangen , Schale abgerieben
4  Eier
H BEAN KING-GLÜCKSBRINGER
1  Getrocknete Bohne
   In Butterbrotpapier eingewickelt
H KRUSTE
195Gramm Mischung aus kandierten Kirschen,
   -- Aranzinistreifen und Piniennüssen
4Essl. Hagelzucker
1  Eigelb , verquirlt mit
1Essl. Milch
   Heiße Marillenmarmelade zum Abglänzen

Quelle

 Erfasst *RK* 06.01.2009 von
 Nicole McKenzie

Zubereitung

Alle Zutaten, inklusive der Trockenfrüchtemischung, nach Angaben des Herstellers in den Brotbackautomaten füllen und das Programm "Teig" auswählen. Nach Ablauf des Programms den Teig noch für weitere 60 Minuten in der Maschine gehen lassen. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, kurz durchkneten und zu einer dicken Wurst wirken. In eine Kranzkuchenform oder Springform (für ein Loch in der Mitte einfach etwas Alufolie zu einer Säule formen und in die Mitte des Teigkranzes stecken) legen. Die eingewickelte Bohne tief in den Teig stecken und das Loch wieder zumachen. An einem warmen Ort nochmals für 60 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Den Oberfläche mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und mit der Früchte-Nuss-Mischung und dem Hagelzucker dekorieren.

Im Ofen, bei 170°C, für ca. 50 Minuten backen - Stäbchenprobe machen! Aus dem Ofen geben und auf einem Abkühlgitter ca. 10 Minuten stehen lassen, danach den Kranz aus der Form nehmen und noch heiß mit der Marillenmarmelade bestreichen. Vor dem Servieren vollständig abkühlen lassen.

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Donnerstag, 24. April 2008

Simnel Cake


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Simnel Cake
Kategorien: Kuchen, Ostern, Backen, Britisch
Menge: 1 Kuchen

Simnel Cake

Zutaten

150Gramm Kandierte Kirschen
100Gramm Aranzini
100Gramm Zitronat
200Gramm Trockenzwetschken
200Gramm Rosinen
150Gramm Goldrosinen
260Gramm Weiche Butter
260Gramm Zucker
1  Unbehandelte Zitrone, Schale abgerieben
335Gramm Mehl
1 1/2Teel. Backpulver
1Teel. Gemahlener Zimt
1/2Teel. Gemahlener Ingwer
1Prise Salz
35Gramm Gemahlene Mandeln
4  Eier
1  Eigelb
3Essl. Milch
3Essl. Marillenmarmelade
   Staubzucker
1,2kg Marzipanrohmasse; ca.
1  Eiweiß

Quelle

 Erfasst *RK* 24.04.2008 von
 Nicole McKenzie

Zubereitung

Alle Zutaten bei Zimmertemperatur verarbeiten. Eine 23 cm Springform doppelt mit Backpapier auskleiden. Kirschen und Zwetschken klein schneiden und mit den restlichen Früchten vermischen. Die Butter mit dem Zucker und der Zitronenschale gut schaumig schlagen - je nach Mixer mindestens 10 Minuten - bis eine feine, helle Creme ensteht. Das Mehl mit dem Backpulver, Gewürzen, Salz und gemahlenen Mandeln in einer zweiten Schüssel vermengen. Eier leicht verquirlen und portionsweise in die Buttermasse einrühren, abwechselnd mit jeweils einem Esslöffel der Mehlmischung, am Ende die restliche Mehlmischung unterrühren. Gefolgt von der Milch und Früchtemischung. Die Arbeitsfläche dünn mit Staubzucker bestauben und ca. 500 g der Marzipanrohmasse ausrollen und einen 23 cm großen Kreis ausschneiden. Die Häfte des Teiges in die Form füllen und mit einer Teigkarte glatt streichen, den Marzipankreis auflegen und die restliche Teigmasse darüber verstreichen. Den Kuchen bei 170°C eine halbe Stunde backen, danach die Hitze auf 150°C reduzieren und den Kuchen für weitere 1 1/2 Stunden fertig backen. Am Ende soll der Kuchen etwas aufgegangen sein undsich auf der Oberfläche fest anfühlen. Auf einem Kuchengitter in der Form vollständig erkalten lassen, danach die Papierumhüllung entfernen und die Springform abnehmen. Die Oberfläche des Kuchens mit der Marmelade bestreichen und noch einmal ca. 500 g des Marzipans ausrollen, einen 23 cm großen Kreis ausschneiden und auf die Oberfläche des Kuchens legen. Aus dem übrigen Marzipan 11 Kugeln formen - welche die 12 Aposteln repräsentieren, ausgenommen von Judas - und mit dem leicht schaumig geschlagenen Eiweiß am Rand des Kuchens festkleben. Die restliche Marzipanoberläche ebenfalls leicht mit dem Eiweiß bestreichen und mit einem Gourmetbrenner abflämmen, bis sie braun gesprenkelt ist.

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Mittwoch, 10. Oktober 2007

Grüße aus Aberdeen mit Porridge

Schottland - Borders

Tja, so schnell kann es gehen... eigentlich wollte ich mich noch verabschieden bevor wir nach Schottland düsen und auf einmal sind wir schon in Schottland.

Ich hoffe ihr verzeiht es mir, aber das Wochenende vor dem Flug war dann doch noch etwas stressig, Herr Schaukelpferd musste ja auch ausgerechnet jetzt krank werden (das hat er sicher absichtlich gemacht um sich vor den Vorbereitungen zu drücken) und dann hieß es für mich alles allein machen.
Die Wohnung musste katzensicher gemacht werden, da unsere zwei Ungeheuer allein zuhause bleiben und abwechselnd von meiner Oma und meiner Mutter betreut werden, außerdem war noch einmal Generalputz angesagt, nicht das jemand auf die Idee kommt meine Wohnung zu putzen ;-)
Unter uns: ich war richtig froh als das Wochenende endlich rum war und wir uns auf den Weg (mit einem inzwischen gut gesundeten Herrn Schaukelpferd) zum Flughafen gemacht haben.

Nun sind wir also hier, eine Woche ist schon vergangen, jeder Tag interessanter als der Andere (besonders für Herrn Schaukelpferd, welcher Schottland schon sehr vermisst hat), geshoppt haben wir auch schon eine Menge und auch schon einiges von der Landschaft gesehen - lange noch nicht genug!

Schottland-Einkauf

Schottland-Büchereinkauf

Schottland-Büchereinkauf 2

In den nächsten Tagen steht auf jeden Fall noch eine Distillery-Tour an, ein Ausflug nach Inverness und Loch Ness, eine Fahrt mit der Gairn Gorm-Mountainbahn, Edinburgh Zoo, usw.... die Liste könnte endlos lang sein, viel zu lang um alles in ein paar Wochen unter zu bringen.

Das war´s für´s erste aus Schottland, mal schaun welche Gelegenheit sich noch ergibt für einen Gruß :-)

Und für etwas Schottland-Feeling gibt es noch ein Porridge-Rezept, schmeckt natürlich am Besten morgens in den Highlands ;-)



-=========REZKONV-Recipe - RezkonvSuite v1.4
Title: Porridge
Categories: Breakfast, Scotland, Oats
Yield: 2 Servings (or 1 scot-serving

Schottland-Frühstück mit Porridge

Ingredients

1/2cup Oatmeals
3cups Water or milk

Source

 Pinhead Oat Meal, Hamlyns
 Edited *RK* 10/10/2007 by
 Nicole McKenzie

Directions

To make a delicious nourishing porridge place 1/2 cup of Hamlyns Pinhead Oatmeal to 3 cups of water or milk in a saucepan. Bring to the boil, stirring well. Simmer for 20/25 minutes, or until desired consistency is achieved. Add sugar or salt according to taste.

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October 11th, 2007
Aberdeen
Scotland

Mr. und Mrs. Schaukelpferd

Schottland-Erstes Haggis

Schottland - Dunnottar Castle

Schottland - Devils Elbow

Schottland - Black Head Sheeps

Schottland - Piper



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Donnerstag, 13. September 2007

BLOG-EVENT XXVII: Cock-a-leekie

Blog-Event XXVII: Sommersuppen

Wie schon befürchtet und hier auch angekündigt finde ich so kurz vor unserem Urlaub kaum Zeit für´s bloggen, so viel ist noch zu tun und vor allem so viel gibt es noch zu arbeiten... seufz.

Und genau aus diesem Grund wollte ich ursprünglich auch nicht beim aktuellen Blog-Event mitmachen, bzw. ich dachte einfach, dass es sich nicht ausgehen wird. Aber erstens kam es anders und zweitens anders als man denkt ;-)

Mangels Zeit koche ich im Moment auch nicht so oft wie ich es gerne hätte, zwar nicht schlecht für meine Linie (bzw. eigentlich eher für die Rundungen), andererseits etwas fade. Gott sei Dank gibt es für solche Fälle ja noch eine Familie, wo für uns im Moment immer kräftig mitgekocht wird, vor allem von unserer Schaukelpferd-Oma (sie kann es einfach nicht lassen)... uns freut es und uns schmeckt es auch - von Oma bekocht zu werden ist doch immer was tolles, weckt alte Kindheitserinnerungen... bei Oma schmeckt es eben immer besser!

Trotzdem versuche ich ab und zu auch etwas auf den Tisch zu zaubern, vorzugsweise Sachen wo man vielleicht mindestens zwei Tage was davon hat. Suppen sind für so was ja immer bestens geeignet und die nun Verkochte stand sowieso schon wieder etwas länger auf der To do-Liste.

Also, zu früh aufgegeben, es folgt nun doch auch mein Beitrag für den Event: Cock-a-leekie, also eine Hühnersuppe mit Lauch.

Ich finde ja, dass eine Hühnersuppe eine Allround-Suppe ist, Sommer wie Winter, es gibt immer einen Anlass. Spezielle Winter/Herbstsuppen sind für mich eher dickliche, mit sehr viel Einlage versehene Suppen.
Wobei eine gute Suppe, egal in welcher Ausführung für mich immer eine passende Mahlzeit darstellt... nur mit kalten Suppen, mit denen habe ich mich bis heute nicht anfreunden können - zumindest mir fehlt da immer was, nämlich die Wärme, denn damit verbinde ich eine gute Suppe.

Ach ja, ich hoffe ich konnte mit diesem Rezept außerdem mal wieder dieses fürchterliche Vorurteil über die schottische, bzw. britische Küche wiederlegen.... hier habe ich mich ja schon zur Genüge darüber "aufgeregt" (übrigens: das Büchlein ist inzwischen entsorgt).




==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Cock-a-leekie
Kategorien: Schottland, Suppe, Geflügel, Huhn
Menge: 6 bis 8 Portionen

Cock-a-leekie

Zutaten

1  Huhn (1,2 kg)
2  Lauchstangen, gehackt
1 1/2Ltr. Wasser
1  Lorbeerblatt
1Teel. Thymianblätter
1Bund Petersilie
2Teel. Salz
1Teel. Zerdrückte schwarze Pfefferkörner
12  Entsteinte Dörrzwetschken (Trockenpflaumen)

Quelle

 Anne Wilson, Schottische Küche
 Erfasst *RK* 13.09.2007 von
 Nicole McKenzie

Zubereitung

Das Huhn abspülen, gut abtropfen lassen und mit Küchenpapier trockentupfen. Überschüssiges Fett abschneiden. Huhn halbieren.

Huhn, Lauch, Wasser, Kräuter und Salz in einen großen Topf geben. Langsam zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und bei niedriger Temperatur ohne Deckel 1 1/2 Stunden köcheln. Den Schaum von Zeit zu Zeit abschöpfen. Lorbeerblatt und Petersilie entfernen.

Huhn vorsichtig aus dem Topf heben und etwas abkühlen lassen. Dann Haut und Knochen entfernen und das Fleisch grob zerteilen.

Das Huhn mit Pfeffer und Pflaumen in den Topf geben und unter Rühren erhitzen.

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Sonntag, 26. August 2007

Oxford Sausages

Im Moment ist bei uns schnelle und einfache Küche angesagt, vor unserer Reise gibt es noch so viele Sachen zu erledigen und mit der Arbeit sind Herr Schaukelpferd und ich im Moment auch sehr eingespannt.
So wie heute, Herr Schaukelpferd ist mal wieder sehr spät von der Arbeit heimgekommen und ich hatte dieses Wochenende zwei Großputztage eingelegt, also wollte ich wenigstens in der Küche nicht allzu viel rumtun müssen.
Faschiertes war außerdem auch noch eingefroren und auch die restlichen Zutaten waren auch bei der Hand, so gab es Oxford Sausages und Pan Haggerty.... sehr, sehr lecker, auch wenn ich die beiden Gerichte in Zukunft wohl eher getrennt zubereiten werde - zusammen war es uns dann doch zu schwer/deftig, vor allem da wir erst am späten Abend essen konnten.

Ein bisschen habe ich das Rezept allerdings abgeändert, so habe ich reines Rindsfaschiertes genommen und nachdem mein Salbei auf der Fensterbank gerade einen neuen Wachstumsschub hinter sich hat, auch frischen Salbei kleingeschnitten und damit den Getrockneten ersetzt. Auf jeden Fall die richtige Entscheidung.

Und hier das Originalrezepte für euch, Mahlzeit!



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Oxford Sausages
Kategorien: Würstchen, Britisch, Rind, Schnell
Menge: 4 Personen, 8 Sausages

Oxford-Sausages

Zutaten

8Scheiben Weißbrot ohne Rinde
750Gramm Gemischtes Faschiertes (Schwein und Kalb)
2Teel. Geriebene Zitronenschale
4Essl. Zitronensaft
1Teel. Getrockneter Salbei
1/2Teel. Grobgemahlener schwarzer Pfeffer
   Salz nach Belieben

Quelle

 Anne Wilson, Englische Küche
 Erfasst *RK* 26.08.2007 von
 Nicole McKenzie

Zubereitung

Ofen auf 210°C (Gasherd: 190°C) vorheizen. Ein Backblech mit geschmolzener Butter oder Öl einfetten. Brotrinde entfernen, jede Scheibe in große Stücke brechen un in die Küchenmaschine geben. 20 Sekunden stoßweise zerkleinern, bis große Krumen entstehen.

Alle Zutaten in eine große Rührschüssel geben. Mit den Händen gut miteinander vermengen.

Mischung in 8 Portionen teilen. Mit nassen Händen zu 13 cm langen Würstchen formen.

Würstchen auf vorbereitetes Backblech legen. 20 Min. backen, bis eine braune Kruste ensteht. Mit Toast servieren.

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Sonntag, 10. Juni 2007

Cheese and ham scones... mit Sommersalat

Dieses Wochenende war es ja mal wieder ziemlich (viel) heiß... und dabei haben wir erst Anfang Juni, dass kann also noch was werden.
Bei dem Wetter hat man natürlich nicht groß Lust was schweres zu Essen, bzw. lange in der Küche zu stehen - vor allem ich nicht, die letzten zwei Tage war ich so richtig matt und habe auch jetzt noch immer das Gefühl nicht genug geschlafen zu haben.

Ein Rezept aber wollte ich schon lange ausprobieren, aus meinem momentanen Lieblingskochbuch "Entdecken&Genießen - London", die cheese and ham scones.
Dazu gab es noch einen bunten Sommersalat mit einer leichten Senf-Vinaigrette... so kann man auch die Hitze ertragen... und da ich extra mehr geschnipselt habe, ist für morgen auch noch was da....wie praktisch ;-)



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Cheese and ham scones
Kategorien: British, Backen, Schnelles
Menge: 12 Stück, Durchmesser 5,5 cm

Cheese-and-Ham-Scones-2

Zutaten

280Gramm Mehl
1Teel. Weinstein
1/2Teel. Backpulver
1Prise Feines Meersalz
60Gramm Kalte Butter, in Flöckchen
100Gramm Reifer Cheddar, fein gerieben
125Gramm Gekochter Schinken, fein gewürfelt
150ml Vollmilch
1groß. Ei

Quelle

 Entdecken & Genießen, London
 Erfasst *RK* 10.06.2007 von
 Nicole McKenzie

Zubereitung

1. Den Backofen auf 220°C vorheizen. Ein Backblech leicht einfetten.

2. Mehl, Weinstein, Backpulver und Salz in eine Schüssel sieben. Die Butter mit dem Knethaken des Handrührgeräts oder mit zwei Messern einarbeiten, bis grobe Krümel entstehen. Als Alternative die Mehlmischung mit der Butter in der Küchenmaschine verarbeiten und in die Schüssel füllen. Mit einer Gabel Käse und Schinken untermischen. In einer kleinen Schüssel Milch und Ei verquirlen, hinzufügen und zu einem groben, weichen Teig verarbeiten.

3. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche etwa 1 Minute kneten, bis er zusammenhält, aber noch weich und luftig ist. Mit nicht zu viel Druck 2 cm dick zu einem Kreis ausrollen. Eine runde Ausstechform (5,5 cm Durchmesser) mit Mehl bestauben und mit einer schnellen Drehbewegung die scones dicht nebenbeinander ausstechen. Den übrigen Teig kurz zusammenkneten, ausrollen und weitere scones ausstechen. Alle scones im Abstand von 4 cm auf das Backblech setzen.

4. In etwa 10 Minuten goldbraun backen. Heiß zu Tisch bringen oder auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Mit Butter servieren. Die scones sollten noch am selben Tag gegessen werden. Im luftdicht verschlossenen Behälter kann man sie aber auch bis zu 2 Wochen einfrieren.

Dazu Darjeeling, Earl Grey oder Lapsang Souchong servieren.

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Den Salat nach Belieben zusammenstellen - in unserem Fall mit:

Putenknackern
Gurke
Kirschparadeisern
grünen & gelben Paprika
roten Zwiebeln
Schnittlauch & Kresse

dazu dann die


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Senf-Vinaigrette
Kategorien: Vinaigrette, Salat
Menge: 4 Portionen

Zutaten

1Teel. Dijon Senf
1Spritzer Zitronensaft
2Essl. Weißweinessig
4Essl. Sonnenblumenöl
   Salz, Pfeffer

Quelle

 Nicole McKenzie
 Erfasst *RK* 10.06.2007 von
 Nicole McKenzie

Zubereitung

Alle Zutaten mit Salz und Pfeffer nach Geschmack zu einer Emulsion verrühren, bzw. im Shaker schütteln.

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Donnerstag, 7. Juni 2007

Lemon-lavender drizzle cake

Lavendelkuchen
Es ist mal wieder ein Feiertag... leider der letzte für die nächste Zeit... und weil es sich heute so schön ausging und Herr Schaukelpferd nicht so lange arbeiten musste, sind am Nachmittag die lieben Schwiegereltern zu Besuch gekommen. Und da sie selbstgemachte und äußerst gute Fleischknödel und Sauerkraut mitgebracht haben, konnte ich natürlich nicht einfach Nichts machen. Also was macht man da? Natürlich etwas backen! Das trifft sich hervorragend, denn ich wollte sowieso schon lange unten folgendes Kuchenrezept ausprobieren - außerdem habe ich vor zwei Wochen, bei meinem Besuch am Naschmarkt, auch drei Lavendelstöckchen gekauft, welche jetzt gerade in voller Blüte stehen.... gesagt, gebacken ;-)
Lavendelkuchen
Ursprünglich wollte ich dieses Rezept auch für den Wildkräuter-Event im Gärtnerblog anmelden, aber die Sache mit dem Lavendel scheint da noch nicht so ganz geklärt zu sein.... Wildkraut oder kein Wildkraut, das ist hier die Frage... und soll es nun unbedingt heimisch sein oder auch nicht... na ja, dass wird sich wohl noch herausstellen - allem voran war es ein super Rezept und dass ist ja das Wichtigste :-)

Edit: das Rezept darf nun teilnehmen.... :-)


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Lemon-lavender drizzle cake
Kategorien: Backen, Kuchen, Lavendel
Menge: 1 Kastenkuchen

lavendelkuchen-groß

Zutaten

H FÜR DEN KUCHEN
8Zweige Frische Lavendelblüten
   Oder 1 TL fein gehackte, frische Lavendelblätter
 Einige Blütenstängel zum Dekorieren
280Gramm Extrafeiner Zucker
250Gramm Butter, raumtemperiert
   Fein abgeriebene Schale von 2 unbehandelten
   -- Zitronen
1Prise Feines Meersalz
4groß. Eier
60Gramm Mehl, gesiebt
175Gramm Mandeln, enthäutet und gemahlen
50ml Zitronensaft, frisch gepresst
H FÜR DEN GUSS
200Gramm Puderzucker
   Frisch gepresster Saft von 1/2 Zitrone oder nach
   -- Bedarf

Quelle

 Entdecken & Geniessen, London
 Erfasst *RK* 07.06.2007 von
 Nicole McKenzie

Zubereitung

1. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Eine Kastenform (23x13 cm) großzügig mit Butter einfetten.

2. Die Lavendelblüten von den Stängeln zupfen. Zusammen mit dem Zucker, der Butter, der Zitronenschale und dem Salz in der Küchenmaschine schaumig rühren. In eine große Schüssel füllen. Abwechseln je 1 Ei und 15 Gramm Mehl mit dem Holzlöffel kräftig untermischen. Die Mandeln und den Zitronensaft unterrühren.

3. Den Teig in die vorbereitete Form füllen, glatt streichen und 10 Minuten backen. Die Temperatur auf 165°C reduzieren, weitere 50-55 Minuten backen (Garprobe mit einem Holzspieß machen). Aus dem Ofen nehmen und in der Form auf einem Kuchengitter 5 Minuten ruhren lassen. Den Kuchen mit einem Messer vom Formrand lösen und auf das Kuchengitter stürzen. Umdrehen und abkühlen lassen.

4. Inzwischen für den Guss den Puderzucker in eine Schüssel sieben. Den Zitronensaft löffelweise mit einem Rührlöffel unterrühren. Die Masse sollte dick, aber streichfähig sein. Ist sie zu fest, noch einige Spritzer Zitronensaft unterrühren.

5. Den Guss auf der Kuchenoberfläche verteilen, mit einem Messer verstreichen und darauf achten, dass er über den Rand läuft. Falls nötig, dass Messer zwischendurch in heißes Wasser tauchen. Den Guss in etwa 1 Stunde fest werden lassen. Nach Belieben mit frischen Lavendelblüten dekorieren. Ohne Dekoration hält sich der Kuchen in einem luftdicht verschlossenen Behälter bis zu 3 Tage.

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Sonntag, 3. Juni 2007

Bier-Event: Steak, mushroom and ale pie

Blog-Event XXIV - Bier

Steak,-mushroom-and-ale-pie 3
Lange nachdenken, was ich zum neuesten Event machen soll, musste ich wahrlich nicht denn eigentlich wollte ich den steak and ale-pie schon lange backen, habe es bisher aber immer wieder verschoben und andere Sachen gekocht. Der aktuelle Bier-Event ist nun die perfekte Gelegenheit das nachzuholen, natürlich mit Ale ;-)

Pies haben mich schon immer fasziniert, aber aus irgendeinem Grund habe ich mich bis jetzt noch nicht rangetraut, wahrscheinlich war es immer dieses Gefühl das man pies hier nie authentisch nachbacken kann, schmecken allein die Zutaten drüben in UK schon anders.
Aber diesmal hab ich mich drüber getraut und großes Lob von Herrn Schaukelpferd erhalten, laut seiner Aussage erinnert ihn der Geschmack schon sehr an den, den er von drüben kennt.... geschafft!!!

Nach langem Überlegen habe ich mich nicht so ganz ans Rezept gehalten, sondern statt mehrerer kleiner Pie-Formen nur eine Große genommen. Auch habe ich diese mit dem Blätterteig ausgelegt, rausgekommen ist ein schöner, geschlossener Pie.
Ich hoffe er würde euch auch so gut schmecken, wie er uns heute geschmeckt hat.... und ich hoffe es ist morgen noch ein Stückchen da, wenn ich aus der Arbeit komme... aber meine Chancen stehen schlecht ;-)

Und hier nun für euch, ganz frisch aus dem Ofen.... der steak, mushroom and ale pie

Steak,-mushroom-and-ale-pie


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Steak, mushroom and ale pie
Kategorien: Pies, Britisch, Fleisch, Rind
Menge: 1 Großer Pie oder 6 kleine Pies (375 ml Inhalt

Steak,-mushroom-and-ale-pie 2

Zutaten

H FÜR DEN TEIG
300Gramm Mehl
   Feines Meersalz
300Gramm Kalte Butter
125ml Kaltes Wasser
H FÜR DIE FÜLLUNG
5Essl. Mehl
3Zweige Glatte Petersilie
3Zweige Thymian
2  Knoblauchzehen
1  Lorbeerblatt
6Essl. Sonnenblumenöl
   Frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
1kg Rumpsteak, Fett entfernt, in 2,5 cm große Würfel
   -- geschnitten
2  Zwiebel, in Scheiben
2  Karotten, in Scheiben
2Stangen Bleichsellerie, in dünnen Scheiben
1  Knoblauchzehe, fein gewürfelt
250Gramm Braune Champignons
2Teel. Brauner Zucker
2Essl. Weißweinessig
250ml Helles ale oder Exportbier
3Streifen Unbehandelte Zitronenschale
1  Ei Verquirlt

Quelle

 Entdecken & Genießen, London, Christian-Verlag
 Erfasst *RK* 03.06.2007 von
 Nicole McKenzie

Zubereitung

1. Die 300 Gramm Mehl und 1 Prise Salz für den Blätterteig in eine Schüssel sieben. 2 Esslöffel Butter in Flöckchen mit den Fingern unter das Mehl reiben, bis feine Krümel entstehen. Das Wasser einarbeiten, bis der Teig zusammenhält, dann auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche kräftig kneten. Den Teig zur Kugel formen, in Klarsichtfolie wickeln und für mindestens 30 Minuten kalt stellen.

2. Für den Butterziegel die restliche Butter mit dem Rollholz zu einem etwa 1 cm dicken Rechteck ausrollen. Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem dreimal so langen und 2,5 cm breiteren Rechteck als der Butterziegel ausrollen. Die Butter in die Mitte legen und den Teig darüberfalten. Die Ränder zusammendrücken. Den Block so drehen, dass die lange Seite zu Ihnen zeigt und wieder auf die ursprüngliche Länge ausrollen. Das obere und untere Teigdrittel über das mittlere Drittel falten. Den Teig im Uhrzeigersinn um 90 Grad nach links drehen (=1. Tour). In Klarsichtfolie wickeln und für 30 Minuten kalt stellen. Diesen Arbeitsgang fünfmal wiederholen (5 Touren) und den Teig jeweils um 90 Grad drehen. Nach der 5. Tour für 1 Stunde kalt stellen.

3. Petersilien- und Thymianzweige, Knoblauchzehen und Lorbeerblatt in ein Stück Musselin binden, mit Küchengarn fixieren, beiseite legen. In einem Topf 3 Esslöffel Öl bei mittlerer Temperatur erhitzen. Auf einem Teller 3 Esslöffel Mehl verteilen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Hälfte der Fleischwürfel im Mehl wälzen, überschüssiges Mehl abschütteln und die Würfel nebeneinander in der Pfanne rundum in 4-6 Minuten anbraten, in einer Schüssel beiseite stellen. Mit dem übrigen Fleischwürfeln ebenso verfahren. Das restliche Öl in den Topf gießen und Zwiebeln, Karotten, Sellerie und gehackten Knoblauch darin bei schwacher Hitze in 8-10 Minuten weich werden lassen. Ab und zu durchrühren.

4. Champignons und braunen Zucker unterrühren und bei mittlerer Hitze in 2-3 Minuten leicht bräunen. Die restlichen 2 Esslöffel Mehl einstreuen und 3-4 Minuten rühren. Den Essig hinzugießen, 30 Sekunden einkochen lassen, dann Bier, Zitronenschale, Kräuterbündel, 300 Milliliter Wasser und das Fleisch untermischen. Aufkochen, bei schwacher Hitze zugedeckt 1 1/2 Stunden köcheln lassen, bis das Fleisch weich ist. Bei Bedarf nachwürzen, 1 Stunde stehen lassen.

5. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. 6 kleine Pieschüsseln mit je 375 Milliliter Inhalt bereitstellen. Auf der bemehlten Arbeitsfläche den Teig 5 mm dick ausrollen und 6 Teigkreise ausstechen (Durchmesser etwa 5 mm größer als der Rand der Pieschüssel). Auf das Backblech legen, mit einer Gabel einstechen, für 30 Minuten kalt stellen.

6. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Kräuterbündel und Zitronenschale aus dem Topf fischen. Die Fleischmischung in die Schüsseln verteilen. Die Schüsselränder mit Ei bestreichen, je einen Teigkreis auflegen und mit einer Gabel festdrücken. Den Teig mit Ei bestreichen. 15 Minuten backen, die Temperatur auf 180°C reduzieren und die pies in etwa 25 Minuten fertig backen. Sofort servieren.

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